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Jahresrückblick

Jahresrückblick

Wenn ich mir so überlege was ich in meinem Jahresrückblick schreiben könnte kommen mir schon die ersten Ideen. 

Laufen lernen

Was meine ich damit. Ich war Ende 2023 etwas angeschlagen und weit weg von meiner Marathonform. Ich wusste im März steht der Rom Marathon an und bis dahin muss ich fit sein. Es war ein anstrengender Weg im Training zurück zur Form zu kommen. Nachdem ich dann aber an 3 Sonntagen hintereinander über 30 km gelaufen bin, wusste ich, dass ich es schaffen werde. Wieder einmal hat sich meine Disziplin bezahlt gemacht.

Rom Marathon

Am 17.03. standen wir an der Startlinie des Rom Marathons. Manuel und Michi liefen ihren ersten Marathon. Es war ein perfekter Tag zum Laufen und die Kulisse war der Wahnsinn. Durch Rom zu laufen und dabei viele Sehenswürdigkeiten bestaunen zu können war genial. Die Stimmung beim Marathon selbst war auch sehr motivierend. Wir mussten ein wenig kämpfen, aber wir haben den Marathon geschafft. Und Manuel war so begeistert, dass er gar nicht mehr aufhören konnte zu laufen. Mittlerweile ist er mit mir beim Welschlauf und ohne mich in Berlin und in Graz einen Marathon gelaufen und hat auch 2 Ultramarathons gemacht. Und das in einem Jahr. Beeindruckend, oder? Nicht nur das, er hat auch einen Laufverein gegründet. Die Runningbuddys. Schaus dir an 😉 Wir haben dieses Erlebnis geteilt und wir machen das auch im Jahr 2025. Ich freu mich schon drauf.

Linz Halbmarathon

2 Wochen später ging es mit den Treeathletes by deisl.com zum Linz Halbmarathon. Geplant war ein gemütlicher Lauf. Es wurde dann eine gemütliche erste Hälfte und eine brutal heiße und schnelle zweite Hälfte. Mit knapp 1.45 Stunden konnte ich diese Veranstaltung abschließen. Ich war zufrieden und konnte wieder einmal Zeit mit meinen sportlichen Kollegen aus Schladming verbringen. Übrigens an diesem Tag war es so heiß, dass einige Teilnehmer kollabierten. Wir waren zwar fertig, aber wenigstens gesund und fit im Ziel.

Zürich Marathon

Und dann war ich schon beim Zürich Marathon. Direkt von Barcelona nach Zürich war allein vom Wetter eine grobe Änderung. Sonnenschein und 20°C Grad in Barcelona, und -2°C – +2°C Regen, Schneeregen und Graupelschauer in Zürich. Hier lief Rico, der CEO unseres Schweizer Unternehmens, seinen ersten Marathon. Ich hatte die Ehre ihn zu begleiten. Bei richtig miserablem Wetter standen wir an der Startlinie und begannen einfach zu laufen. Trotz des schlechten Wetters und der grauenhaften Bedingungen schaffte Rico seinen ersten Marathon. Wir hatten eine gute Zeit auf der Strecke und konnten uns unterhalten und kennenlernen. Rico ist an diesem Tag nicht nur zum Marathonläufer geworden, wir sind auch zu Freunden geworden. Der nächste Zürich Marathon ist 2025 und wir sind angemeldet und motiviert unsere Zeit zu verbessern.

Welschlauf

Weiter geht es im Jahresrückblick. Kurz nach Zürich kam auch schon der Welschlauf. Gemeinsam mit Peter, Wolfi und Manu nahmen wir als Gretzel teil. Wir liefen verkleidet als Kernölflaschen mit einer Scheibtruhe (Schubkarren) und unterhielten die Leute auf und an der Strecke. Wir genossen die Kulinarik und hatten einen schönen Tag. Am Ende wurde dieser sogar mit dem 2en Platz in der Gretzelwertung belohnt. Dazu sei aber gesagt, es gab nur 2 Teams. Wir hatten aber definitiv mehr Spaß.

Weitere Bewerbe im Jahresrückblick

Ich möchte gar nicht alle weiteren Bewerbe aufzählen. Das würde jetzt doch einiges in Anspruch nehmen. Aber eine kurze Übersicht möchte ich schon noch geben. Ich nahm noch am Großglockner Trail über 58 km mit 4.000 Höhenmeter teil. Peter und ich konnten hier unsere Zeit um ein paar Minuten verbessern. Nächstes Jahr nehmen wir hier an 2 Tagen und 2 Bewerben teil. Für uns ist das die Vorbereitung auf den Transalpin Run 2025.

Im September durfte ich auch noch am Jungfrau Marathon teilnehmen und auf den Eiger Gletscher laufen. 42,2 km mit 2.000 Höhenmeter bergauf. In 4:50 Stunden war ich fertig und damit deutlich schneller als von mir geplant. Es war der schönste Lauf, an dem ich je teilnehmen durfte.

Eines meiner persönlichen Highlights war es in Graz verkleidet als Frizi der schnelle Hecht einen ganzen Marathon als Maskottchen zu bestreiten. Dazu gibt es einen eigenen Artikel. 

Meinen bisher anstrengendsten Marathon durfte ich in Hannover am Laufband absolvieren. Während des Deutschen Diabetes Kongresses am Stand meiner Insulinpumpenfirma. Auch wenn es mir nur wenige angesehen haben, aber ich war bei diesem Lauf am Limit.

Deutscher Diabetes Kongress

Dieses Jahr durfte ich auch am Deutschen Diabetes Kongress teilnehmen. Und zwar einmal im Frühjahr und einmal im Herbst. Im Frühjahr liefen wir als mylife Diabetescare Team beim 5 km Diabeteslauf mit. Wir hatten am Messestand eine großartige Zeit und ich durfte viele neue nette Menschen kennenlernen. Über Social Media sind wir seitdem vernetzt.  Bei der Frühjahrestagung entstand auch die Idee mit dem Marathon am Laufband. Diese wurde dann im Herbst umgesetzt.

Des Weiteren möchte ich bei meinem Jahresrückblick auch erwähnen, dass ich das eine oder andere Interview führen durfte sowie an einer Podiumsdiskussion über Diabetes im Leistungssport teilnehmen konnte. Das war für mich echt spannend mit anderen Betroffenen und Experten mich auf einer Bühne vor hunderten Leuten auszutauschen. Es war sehr interessant und spannend andere Sichtweisen zu hören.

Ich nahm auch noch an einem Kundenevent in Leipzig teil. Hier durfte ich gemeinsam mit Othmar Moser und Sabine Carstensen medizinisches Personal über Diabetesfälle und Diabetes und Sport schulen. Für mich war dieses Diabetesjahr ein sehr gelungenes. Und ich freue mich schon auf 2025 und noch einige andere Events.

Was fehlt noch im Jahresrückblick?

Ich glaube ich habe das meiste bereits erwähnt. Vielleicht noch die Statistik zum Laufen. Ich bin dieses Jahr 2578 km (16km laufe ich jetzt im Anschluss) gelaufen, habe dabei über 26.000 Höhenmeter zurückgelegt und war insgesamt 271 Stunden unterwegs. Meine längste Strecke war knapp 58 km lang und dauerte 10:33 Stunden. Das ist zwar nicht mein stärkstes Jahr, aber das macht nichts. Ich bin am Aufbauen für die kommende Saison und den Transalpin Run. Ich freue mich schon sehr darauf und das Training macht mir richtig Spaß. Endlich wieder nach Plan trainieren und gemeinsam mit Sportmed Graz meine Ziele erreichen.

Besonders stolz bin ich auf die Erstellung meines Blogs. Angefangen mit einer Idee und der Versuch die Homepage selbst zu bauen, bis zur professionellen Umsetzung durch Fabian. Es gibt ein Logo, einen Slogan und eine Homepage, die ich sehr gerne präsentiere. Danke Fabian, dass du das gemeinsam mit mir gestemmt hast. Ich habe eine große Freude damit. Und sowie die Homepage schon aussieht wird sie im neuen Jahr noch weiterwachsen. Wir haben da ein paar Ideen. Ihr dürft also gespannt sein, was noch alles kommt. Dazu aber mehr im neuen Jahr.

Das wars, vielen Dank 2024

Und damit möchte ich meinen Jahresrückblick schließen. Ich habe schon ein paar Kleinigkeiten für das nächste Jahr verraten. Für den Rest wird es wieder einen eigenen Beitrag geben. Danke für dein Vertrauen und dass du meinen Blog liest. Es macht mir Spaß etwas geschaffen zu haben auf das ich stolz sein kann. Meine Texte schreibe ich übrigens ohne ChatGPT, der könnte bestimmt noch was lernen von mir 😉

Ich wünsche dir, deiner Familie und Freunde einen guten Rutsch ins neue Jahr. Gesundheit und Erfolg, aber das Wichtigste ein glückliches Jahr 2025. Viel Spaß beim Feiern und bis nächstes Jahr. Und wie jedes Mal, gerne darfst du ein Like oder Kommentar hierlassen. Gerne darfst du den Beitrag auch teilen. Es würde mich sehr freuen im nächsten Jahr noch mehr Reichweite zu bekommen. Prosit Neujahr!

Heute hier, morgen dort …

Heute hier, morgen dort …

… bin kaum da muss ich fort! So könnte auch meine Job Beschreibung oder meine Laufkarriere beschrieben werden.

Job: Vertrieb im Außendienst

Ich bin im Außendienst im Vertrieb für Außenbeleuchtung (Straßen, Parkplätze, Antstrahlungen, Sportplätze usw.) tätig. Es ist also schon von Berufs Wegen her notwendig, dass ich viel unterwegs bin. Mein Glück ist es, dass ich es mir selbst einteilen kann. Das bedeutet ich entscheide selbst wann ich unterwegs bin. Das Ausmaß und die Dauer meiner Dienstreisen und Kundenbesuchen hängt immer vom Aufwand der Termine und Projekte ab. Im Regelfall kann ich mir das aber gut einteilen. So bin ich so viel unterwegs wie notwendig dafür aber so wenig wie möglich. Ich bin sehr gerne unterwegs in unserem schönen Österreich und ich bin auch sehr gerne zu Hause.

Wir sind ein kleines aber sehr starkes Unternehmen. Gegründet wurde es 2020 während der Corona Pandemie. Ich fand das beeindruckend. Während so einer Phase ein Unternehmen zu gründen und damit auch noch so erfolgreich zu sein. Ich wechselte im Juli 2023 daher zu meinem neuen Unternehmen und bin seither im Außendienst tätig. Mein Gebiet ist der Süden Österreichs. Kärnten, Burgenland und das grüne Herz Österreichs, meine Heimat, die Steiermark.

Ich bin sehr selbstständig und habe wenig Vorgaben. Meine Termine kann ich fast immer so gestalten, dass ich meistens am gleichen Tag zu Hause bin. Selten nächtige ich auswärts. Sollte ich dennoch in einem Hotel schlafen, habe ich immer Trainingswäsche mit. Es könnte sein, dass ich Sport machen möchte. Um ehrlich zu sein ist das sehr wahrscheinlich. So kann es sein dass ich heute hier, morgen dort bin. Und dazwischen laufe ich einfach in der Gegend herum oder auf einem Laufband. Ich nehme was da ist.

Und so ist es auch in meinem Job. Ich bin gerne spontan und gerne unterwegs. Sehr gerne bin ich aber auch in meinem gewohnten Umfeld und tobe mich da aus. Meine Kunden kennen mich als spontan und kompetent. Stets hilfsbereit versuche ich gemeinsam mit meinen Kunden deren Probleme und Anliegen einfach zu lösen. Zugegeben das ist nicht immer einfach, macht mir aber Spaß. Kleinere und größere Herausforderungen machen den Beruf und das Leben insgesamt gesehen erst so richtig spannend. Wenn alles immer gleich einfach ist, dann wird mir schnell langweilig. Dann kommt der Moment wo ich mir selbst Herausforderungen zu suchen beginne. Die dürfen dann auch gerne mal größer sein. Ich kann nur gewinnen. Entweder meistere ich die Herausforderung oder ich lerne daraus. So oder so ein Gewinn für mich. Und so flexibel ich auch bin, am Ende des Jahres ist es gut wenn ich meine Ziele erfüllt habe.

Wie ist das bei dir? Suchst du Herausforderungen oder flüchtest du davor?

Laufen ist (m)eine Leidenschaft

Laufen ist nicht nur eine Leidenschaft es ist meine Leidenschaft. Mittlerweile habe ich mehr Leidenschaften als nur zu laufen. Durch eine Verletzung habe ich mit Physiotherapie zum Krafttraining gefunden. Und durch andere Umstände kam ich zum Bouldern. Wie du siehst bin ich also vielseitig. Oder vielschichtig. Wie eine Zwiebel. Nachdem Sport kann es schon mal sein, dass meine Schweißausdünstungen dir Tränen in die Augen treiben.

Aber eines nach dem anderen. Laufen mache ich immer noch am Liebsten. Egal ob auf Straßenkursen oder im Gelände. Hauptsache ich bin draußen und kann meine Umgebung genießen. In den letzten 2 Jahren habe ich immer mehr in die Berge gewechselt. Es ist deutlich anstrengender als auf der Straße, aber es ist spannender, abwechslungsreicher und einfach aufregender. Es fesselt mich mehr. Die Natur um mich herum. Ich laufe ohne Musik. Ich nehme die Geräusche der Tiere war, des Windes oder wenn irgendwo ein Ast knackt oder Stein den Berg runterfällt. Das ist meine Playlist. Presented by mother nature. Hier abzuschalten fällt mir ganz leicht.

Straßenkurse sind auch sehr schön und mein Training findet hauptsächlich so statt. Erst die Abwechslung von Straße zum Trailrunning rundet meine Leidenschaft so richtig ab. Ergänzend mit dem Krafttraining und dem Bouldern macht es mich zu einem kompletteren Sportler. Zu einem Allrounder wenn man so will.

Und auch bei meinen Läufen bin ich heute hier, morgen dort. Ich reise dafür gerne an mir unbekannte Orte. Und so erlebe ich sehr viel neues. Dabei lerne ich neue Menschen und Orte kennen. Nicht nur neue Orte und Personen lerne ich kennen sondern auch noch neue Gerichte. Weil ich gerne laufe und daher viel Kalorien verbrenne, kann ich auch viel essen. Und das nutze ich gerne aus. Vor allem wenn es mir unbekannt ist und gut klingt. Wie du siehst nutze ich meine Leidenschaft für viel mehr als nur fürs Laufen selbst. Ich verbinde die positiven Effekte des Sportes mit den genussvollen Momente des Lebens. Ich laufe um zu genießen könnte ich auch sagen.

Dennoch kommt es vor, dass ich heute zu Hause laufe und morgen schon bei einem Marathon in einem anderen Land. Sobald ich im Ziel bin geht es schon weiter, ab nach Hause oder zum nächsten Lauf. Ich freue mich immer sehr darüber. Mittlerweile laufe ich selten alleine. Ich finde immer jemanden mit dem ich laufen kann. Dann genießen wir gemeinsam und haben Spaß. Manchmal kommt es auch vor, dass wir uns gegenseitig unterstützen und antreiben müssen. Aber Hauptsache genießen und ankommen ist mein Ziel. Ich kann also sagen laufen macht mir Spaß, egal wann, egal wo, egal mit wem.

Wie auch im Job freue ich mich beim Laufen über Herausforderungen. Diese suche ich mir komplett selbst aus. Ich erfahre von neuen Herausforderungen durch Freunde oder Veranstaltungen. Wenn mich etwas anspricht mach ich das einfach. Scheint es mir zu einfach normal zu laufen, dann laufe ich verkleidet. Warum auch nicht? Ich muss nicht gewinnen, ich will nur Spaß haben. Und so konnte ich noch jede Herausforderung meistern. Egal wie unlösbar sie zu Beginn schien.

Und wie sieht es mit dir aus? Möchtest du ein Stück mitlaufen?

Diabetes und Reisen

Mit meinem treuen Begleiter seit über 9 Jahren reise ich gerne. Zu Beginn musste ich sowieso alles lernen. Mittlerweile ist es Routine für mich. Wie Zähneputzen sozusagen. Die Kontrollen am Flughafen, mein Blutzucker beim Fliegen, Verspätungen usw. Ich habe mich daran gewöhnt und nehme es wie es kommt. Ich habe immer ein Buch mit auf Reisen. So kann ich die Wartezeiten überbrücken.

Mittlerweile darf ich auch Vorträge halten und werde zu Veranstaltungen eingeladen. Veranstaltungen die mit Diabetes zu tun haben. Hier zeige ich anderen was alles mit Diabetes möglich ist. Viele denken, dass sie mit der Diagnose aufhören müssen ihrem gewohnten Leben nachzugehen. Das ist aber falsch. Es ist nahezu fast alles möglich. Es gibt nur ein paar Dinge die man berücksichtigen soll. Die kannst du mit deinem Arzt durchgehen. Ich kann dir nur aus meiner Erfahrung berichten. Und das ist keine Therapieempfehlung oder ähnliches. Das ist mein Erfahrungsbericht. Was bei einem funktioniert kann für den anderen gar nicht passen.

Meine letzte Teilnahme war bei einem Kundenevent in Leipzig. Es ging um Diabetes und Sport. Gemeinsam mit Prof. Dr. Othmar Moser durfte ich vortragen. Othmar hatte den Hauptpart und den größten Teil. Wir besprachen aber auch einige Diabetesfälle mit und ohne Sport. Wir veranschaulichten einige meiner extremeren Läufe. Das Publikum war begeistert und überrascht, dass das möglich ist. Wir konnten überzeugen, aufklären und verwundern. Das Event war ein voller Erfolg.

Warum ist das jetzt bei diesem Beitrag dazu gerutscht? Weil ich an einem Tag noch in Leipzig war und am nächsten Tag am Gipfel meines Lieblingsberges stand. So schnell kann es gehen und ich bin wieder da wo ich am liebesten bin. 🙂

Mein nächstes Event ist der Deutsche Diabetes Kongress in Hannover. Dort haben wir etwas ganz besonderes vor. Ich freu mich schon darauf zu berichten. Vielleicht sehen wir uns auch dort. Falls ja, ich werde nicht zu übersehen sein.

 

Wenn dir mein beitrag gefallen hat, dann lass doch ein Like oder Kommentar da. Du kannst ihn auch gerne teilen. Ich freue mich über alles davon. 🙂