von Mauzi | Juni 17, 2025 | Beiträge mit Diabetes, Beiträge ohne Diabetes
Ich bin mir sicher, dass viele wissen was ein unzertrennbares Band ist. Für uns ist dieses unzertrennbare Band der 17.06. Für viele ist dasein normaler Tag. Für uns ist es mehr als ein „normaler“ Tag. Es ist ein ganz besonderer Tag. Für uns ist es ein Tag der unser Leben für immer verändert hat.
Ein unzertrennbares Band
Mein 17.06
Am 17.06.2015 begab ich mich zu meinem Hausarzt. Mir gings nicht gut und ich hatte einen Verdacht was los ist. Ich schilderte ihm kurz meine Geschichte und wenige Momente später erhielt ich die Diagnose Diabetes Typ1 habe. Typ1 bedeutet so viel wie, ich bin auf das zuführen externen Insulins angewiesen. Das ist nicht der „schlimme“ oder der „so wild hast du es“ Typ. Es ist der Typ, bei dem mein Körper einfach beschlossen hat, kein Insulin mehr zu produzieren. Du kannst das so sehen wie, wenn dein Körper beschließt den Lungen zu sagen sie sollen aufhören Luft zu pumpen. Na, wie schlimm ist das? Ziemlich endlich, oder? Diabetes ist nicht so tragisch. Damit kann ich gut leben. Wie gut kannst du hier nachlesen. Ich habe den Typ übrigens nicht ausgesucht oder bekommen, weil ich zu viel Süßes gegessen habe. Das passiert einfach. Warum? Das weiß aktuell noch niemand ganz genau.
Es ist aber auch egal woher es kommt und warum es nicht mehr weggeht. Es ist gekommen und zu bleiben. Die Frage ist nur, was ich daraus mache bzw. bereits gemacht habe. Meiner Meinung nach habe ich das Beste daraus gemacht. Mir geht es gut, ich habe meinen Spaß am Leben und würde meinen, dass ich ganz gut beweisen kann, dass Diabetes kein Hindernis darstellt. Zugegeben es bremst mich manchmal aus, aber ich kann es auch wunderbar als Grund verwenden, wenn ich mal keinen Bock auf etwas haben. Wer es nicht selber hat und sich damit nicht auskennt, muss mir einfach glauben, dass es mir nicht gut geht. Punkt für mich und Diabetes. Weil ich meine Diagnose Diabetes aber in einem anderen Beitrag behandle, möchte ich direkt zum nächsten Thema kommen. Nämlich Michis Unfall.
Michis 17.06
Am 17.06.2017 starteten wir in unserem Urlaub mit Freunden eine weitere Motorradtour. Geplant war es in Südtirol ein paar Bergpässe abzufahren, irgendwo Kaffee zu trinken und Kuchen zu essen und am Abend gemütlich im Hotel ein Bierchen zu trinken und gemeinsam zu essen. Wir fuhren also nach dem Frühstück los und passierten die Grenze. In einem Örtchen bei einer Ampel meldete sich meine Insulinpumpe mit einem Batteriealarm. Die Batterie wird in den nächsten 12 Stunden leer werden. Ein Grund umzudrehen, allerdings wussten wir, dass wir sicher davor wieder im Hotel sind. Dort gibt es eine neue Batterie. Anstatt umzudrehen, setzten wir unsere Tour fort. Irgendwann zu Mittag tauschten Michi und ich das Motorrad. Michi wollte eine Probefahrt machen, weil er sich überlegt hat das gleiche Motorrad zu kaufen. Ich erklärte ihm alles und das er vorsichtig sein muss. Er fuhr schon ein paar Jahre und hatte genug Erfahrung.
Nachdem wir in einer Gruppe unterwegs waren, fuhren wir sowieso gesittet und hielten uns auch an die StVo. Auf den Bergpässen galt allerdings, jeder fährt so schnell wie er will (im gesetzlichen Rahmen natürlich) Auch daran hat sich jeder brav gehalten. Wir kamen zu einem Pass und Michi hatte freie Fahrt. Er fuhr als erste Person und führte die Gruppe an. Es waren viele schöne Kurven die richtig Spaß gemacht haben. Wir waren voller Freude und genossen die Fahrt. Doch dann geschah das Unglück. In einer Kurve passierte ein Fehler, er kam auf die Gegenfahrbahn und krachte in die Leitschiene. Sein linkes Bein war der Puffer zwischen ihm und der Leitschiene. Durch den Aufprall wurde er vom Motorrad geschleudert und nahm Flugstunden. Seine Bruchlandung endete ebenso in der Leitschiene. Unser älterer Bruder, der direkt hinter ihm war, sah den Unfall. Dann kam unser Freund Armin und danach ich.
Der Unfall
Von da an läuft alles ab wie ein Film. Wir sprangen von unseren Motorrädern und liefen zu Michi. Er hat geschrien. Aber nicht vor Schmerzen wie er sofort selbst sagte, sondern um uns zu signalisieren, dass er bei Bewusstsein ist. Sofort setzten wir einen Notruf ab. Wir wussten nicht sofort, wo wir waren. Glücklicherweise kamen Einheimische vorbei. Denen gab ich mein Telefon und machte ihnen mit Händen und Füßen verständlich, dass sie einen Hubschrauber anfordern sollen. Sekunden wurden zu Stunden. Ich sah Michis Bein. Nicht nur sein Bein. Auch seine inneren Werte ragten durch die Ledermontur weiß-rötlich in der Sonne schimmernd heraus. „Scheiße“ schoss es mir durch den Kopf. Michi sah meinen Blick. „Ist es schlimm?“ „Nein geht schon.“ Meinte ich und musste schlucken. „Lüg mich nicht an.“ „Naja sexy ist es nicht.“ Und dann waren wir beschäftigt Schatten für ihn zu machen und auf die Rettung zu warten.
Als erstes traf die Polizei ein. Kurz danach die Rettung und dann erst der Hubschrauber. Der Ernst der Lage wurde immer klarer. Andere Motorradfahrer hielten bereits an und halfen die Unfallstelle zu sichern oder waren dazu da, um die Infusionen für Michi zu halten. Michi wurde aus der Montur geschnitten. Ich wich nicht von seiner Seite, sprach mit ihm und hielt ihm die Hand. Nach einer Stunde Erstversorgung an der Unfallstelle wurde er in den Hubschrauber gebracht. Ich fragte, ob ich mitfliegen darf und hatte Glück. Der Pilot stimmte zu. Michi lag vor mir im Hubschrauber. Ansprechbar, mit einer Sauerstoffmaske im Gesicht und bereits voller Schmerzmittel. Der Flug fühlte sich an wie eine mehrtätige Mission auf der ISS. Michis Gedanken verriet er mir ihm Nachhinein. „Wenn die Schraube vom Rotor zum Hubschrauber flöten geht, dann gehen wir alle drauf“. Er war also auch sehr um uns besorgt.
Die Not OP
Wieder am Boden gelandet wurde er sofort in einem Schockraum gebracht. Nach der ersten Einschätzung durch die Ärzte ging es weiter zur Not Operation. Über 4,5 Stunden hat es gedauert bis ein Arzt aus dem Saal kam und mir mitteilte, dass sie alles, was sie tun konnten, getan haben und es jetzt heißt abzuwarten. Ich fragte mehrmals, ob er es schaffen wird. Ausweichende Antworten, aber Hoffnung war da. Er wird wieder. Mehr wollte ich nicht hören. Nach einer weiteren Stunde durfte ich dann zu ihm auf die Intensivstation. Intubiert, vollgeklebt mit Elektroden und alles voller Leitungen, die in ihn oder aus ihm kamen. Ich stand 5 Minuten an seinem Bett. Drückte ihm nochmal die Hand und sagte, „Michi du hattest einen schweren Unfall. Die Ärzte haben gesagt du hast viel Blut verloren und musst dich jetzt erholen. Aber du wirst wieder. Erhol dich und ich komme wieder. Versprochen!“
Dann verließ ich die Station und begab mich nach draußen. Es war noch immer sehr heiß. Erst jetzt wurde mir klar, dass ich in Bozen bin. Allein und die Batterie meiner Insulinpumpe kurz vorm Ausfallen. Bis auf Frühstück hatte ich den ganzen Tag nichts gegessen. Mein Taxi, mein älterer Bruder mit Freunden, war noch 2 h entfernt. Mir blieb nichts übrig als zu warten. Irgendwann um kurz vor Mitternacht wurde ich dann abgeholt. Gleich wurde ich mit einer neuen Batterie versorgt und bekam ein Lunchpaket. Dann fuhren wir retour ins Hotel. Dort hatte ich noch 2 Bier, bevor ich duschen und ins Bett ging. Nicht wissend, ob Michi die Nacht übersteht oder ob in der Früh ein Anruf am Telefon aufscheint das Unheil verkündet. Glücklicherweise kam es anders. Der Anruf kam, aber alles war gut. Die Nacht war überstanden. Der Rest würde sich in den nächsten Tagen zeigen.
Die Zeit danach
Die Tage danach waren immer gleich, aufstehen, frühstücken, zu Michi ins Krankenhaus gehen, ihm beistehen. Es dauerte 2,5 Tage, bis er wieder aus dem Koma aufgeweckt wurde. Wenigstens war ich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr allein. Unser Vater war nachgebracht worden von meiner Tante. Begleitet von unserer Mutter und seiner Freundin. Ich bin froh, dass nur mein Vater blieb und sonst niemand. Nach jedem morgendlichen Besuch ging es zum Mittagessen, dann zum Besuch und dann zum Abendessen. In der Zwischenzeit hielten wir alle Verwandten, Freunde und Bekannten am Laufenden und ich kümmerte mich um den Rücktransport. Nach über einer Woche ging es dann endlich nach Graz in die Heimat. Wo dann der eigentliche lange Rückweg für Michi beginnen sollte. Und auch den meisterte er. Es gab zwar Rückschläge, aber Michi ließ sich nie unterkriegen und so konnte er zurück ins Leben kommen und fand (s)ein neues Hobby. Oder verrückter.
Unser 17.06
Seit meiner Diagnose und dem Unfall von Michi, ist der 17.06 unser 2er Feiertag. Für ihn ein zweiter Geburtstag und für mich gibt’s Kuchen. Diabetes habe ich schon und den Teil mit der Amputation des Beines hat Michi erledigt. Damit haben wir alles abgedeckt. Wir feiern das selten, um ehrlich zu sein. Meistens bin ich Urlaub und Michi darf arbeiten. Wir holen das dann häufig nach. Grillen, chillen, und Bierli killen. Gemeinsam schauen dann auf unsere Erlebnisse zurück und sind froh, dass es uns so gut geht. Wir sind sehr ähnlich in unserer Art und Humor. Es kann dann schon vorkommen, dass wir vergessen die Bier zu zählen und rechtzeitig aufzuhören. Dann wanken wir nach dem einen oder anderen Bier, als ob uns beiden mindestens ein Bein fehlen würde. Was uns beide auch stark verbindet ist unsere Stärke mit Rückschlägen umzugehen und die positiven Dinge versuchen zu sehen.
Was ist daran positiv?
Vieles ist daran positiv. Michi kann nicht mehr mit dem falschen Bein aufstehen. Er wird sich auch kein Bein ausreißen nur um etwas zu erreichen. Wenn jemand fragt, ob es läuft, sagt er nein es humpelt. Und davon gibt es noch unzählige weitere Sprüche. Ich bin süß, auch wenn ich Sauer heiße. Ich antworte auf Fragen zu meinem Diabetes meistens mit dummen Antworten. Außerdem darf ich, nein ich muss sogar, legal dopen. Insulin steht auf der Dopingliste und ohne geht es bei mir nicht mehr. Auch hier könnte ich noch viele weitere Dinge anführen die ich als positiv beurteilen würde. Eines ist noch zu erwähnen. Michi hat seit neuestem einen Flaschenöffner in seinem Schaft. Man kann wunderbar Bier öffnen oder auch andere Getränke. Ist also nicht nur positiv sondern auch ein Partygag und kommt verdammt cool rüber.
Was wir beide als positiv empfinden ist unsere Neugier einfach immer wieder was auszuprobieren. Wir wollen anderen Mut machen und zeigen, dass auch Rückschläge nicht der Weltuntergang sind. Jeder von uns hat die Möglichkeit das Beste aus seiner Situation zu machen. Wenn wir es allein nicht schaffen, dann haben wir jemanden der uns helfen kann, oder wir suchen jemanden. Und haben wir keinen in unserem Bekanntenkreis dann suchen wir uns jemanden außerhalb. Irgendwie geht es immer weiter. Unser Leitspruch ist auch „Wenn der Kopf bis zum Hals in Scheiße steckt, dann lassen wir ihn lieber nicht hängen!“ Und so kommen wir immer voran. Die Richtung ist dabei egal. Wir möchten ein Vorbild sein und andere motivieren den Kopf nicht hängen zu lassen. Den egal was das Leben für dich bereit hält, du hast immer Möglichkeiten. Du kannst aufgeben, nachgeben oder Alles geben. Wir geben (fast) immer alles.
Auf die nächsten Jahre
Wir wissen beide nicht, was das Leben für uns noch bereithält. Wir wissen nur, wir werden es nehmen, wie es kommt, und uns gegenseitig zur Seite stehen und unterstützen, wo wir nur können. Es wird sicher die eine oder andere Meinungsverschiedenheit geben, bisher konnten wir noch alle lösen. Sei es durch direkte Aufforderung oder durch ein klärendes ruhiges Gespräch. Das meiste machen wir uns beim Kochen, Grillen und Bier trinken aus. Das hat bisher gut funktioniert und wird es auch weiterhin. Für uns ist klar, was auch immer passiert, es wird immer einen Weg geben, der für uns passt und den wir gemeinsam gehen bzw. humpeln können. Uns rennt nichts davon und falls doch, hole ich es ein und halte es fest 😉
Und damit beende ich den Beitrag für heute. Ich hoffe, er hat dir gefallen. Über ein Like, Kommentar oder wenn du es teilst, freue ich mich sehr. Wie gehst du mit Rückschlägen um? Feierst du auch einen zweiten Geburtstag oder irgendeine Diagnose wie Diabetes?
von Mauzi | Feb. 3, 2025 | Beiträge ohne Diabetes
WAS IST ICE CROSS DOWNHILL?
Der schnellste Sport auf Skates

Die Grundlagen
- Vier Athleten starten gemeinsam auf ein Signal
- Es gilt eine vereiste Strecke bergab mit diversen Hindernissen zu überwinden
- Die beiden schnelleren kommen weiter in die nächste Runde
- Absichtlicher Körperkontakt (Bodychecks, Zurückhalten) ist verboten
(Quelle: https://ice-cross.at/)
Damit wären mal die Grundlagen erklärt. Jetzt möchte ich euch erklären, warum ich dazu einen Beitrag schreibe.
Wie bin ich dazu gekommen?
Früher war Ice Cross Downhill auch unter Red Bull Crashed Ice bekannt und wurde im Fernsehen übertragen. Wie schon erwähnt stürzen sich dabei 4 Athleten auf Eishockey Schuhen einen Eishockey Kanal hinunter. Sie dürfen sich nicht checken, zurückhalten oder anders absichtlich foulen. Sie fahren in mehreren Läufen so lange bis ein Gesamtsieger feststeht. Als ich das das erste Mal gesehen hatte, dachte ich mir, da will ich mitmachen. Leider musste man sich damals noch dafür qualifizieren. Und dazu fehlte mir das Können. Nach einiger Zeit gab es aber ATSX-Bewerbe, an denen jeder teilnehmen konnte, der sich das zugetraut hat. Und das war mein Moment. Ich meldete mich sofort an, buchte eine Unterkunft und reservierte den Termin in meinem Kalender. Ich konnte den Tag kaum erwarten das endlich auszuprobieren.
Als es dann so weit war, wurde ich ein wenig nervös. Immerhin fahren die Profis mit über 60 km/h eine Eis Piste/Kanal hinunter. Wenn man zu Sturz kommt, kann es schmerzhaft werden. Ich zog meine Eishockeyausrüstung an, band meine Schuhe fest zu und ging zum Tellerlift. Es war so viel Schnee, dass wir Athleten bedenkenlos mit unseren Kufen im Schnee fahren und vom Lift bergauf gezogen werden konnten. So wurde nichts kaputt und der Aufstieg war weniger anstrengend. Oben angekommen stand ich im Startbereich und blickte in Richtung Ziel…
Mein Auftritt beim Ice Cross Downhill
Bei der ersten Abfahrt im Ice Cross Downhill war ich sehr verhalten. Ich habe viel gebremst. Die Strecke und die Geschwindigkeit kennenzulernen war wichtig. Erste Abfahrt ohne springen. Ab der zweiten habe ich mir schon mehr zugetraut und dann wurde es immer besser. Jeder musste sich qualifizieren, um weiterzukommen. An dieser Stelle sei gesagt, ich war überraschend weit weg von der Weltspitze. Allein beim Start wurden mir einige Meter abgenommen. Bei den Sprüngen, wo ich durch die Luft gewirbelt wurde, blieben die Profis nahe am Eis und konnten weiter Speed aufbauen. Am Ende war ich ca. 20-30 Sekunden nach den Profis im Ziel. Und dass bei einer Fahrzeit von gerade mal 30 Sekunden. Deutlicher Unterschied also. Aber es hat mir wahnsinnig Spaß gemacht. Für mich war es 3 Jahre lang eine sensationelle Erfahrung, danach beendete ich meine Karriere und wechselte zurück ins Publikum. Das Video von 2015 gibts hier!
Die Profis im Ice Cross Downhill
Was die wenigstens wissen, wir haben sogar Weltmeister in dieser Sportart. Und die kommen aus Graz Umgebung. Marco Dallago war 2014 Weltmeister und Veronika Windisch 2020/21. Wenn man ihnen auf den Instagram Kanälen folgt, kann man erahnen, was in diesem Sport möglich ist. Ich habe sie euch natürlich verlinkt. Ich bin immer wieder beeindruckt was sie und alle anderen Athleten draufhaben.
Marco Dallago
Wie bist du dazu gekommen?
Ich habe das wie ich so 13 war einmal bei Zeit im Bild gesehen. Am Ende, wo sie manchmal so kuriose Sachen zeigen.
Das hat mich voll fasziniert. Danach hab ich es 10 Jahfre nicht gesehen und wie dann 2010 zum ersten Mal so eine WM gemacht worden ist, hab ich mich gleich erkundigt wie man da mitmachen kann.
Warum hast du mitgemacht?
Ich hab das gesehen und gewusst, dass ich das machen will. Es ist mir nicht mehr aus dem Schädl gegangen könnte man sagen haha.
Was waren deine größten Erfolge?
2014 bin ich Weltmeister und Teamweltmeister mit meinem Bruder gewesen.
Was sind deine nächsten Ziele?
Aus aktiver Sportlicher sicht nichts mehr. Ich bin immer mehr auf der Organisatorischen Seite und will helfen den Sport wieder groß zu machen.
Und wie verrückt muss man sein um das zu machen?
Wenn ich mir die ganzen Leute so anschaue, die das machen, würde ich sagen: ziemlich 🙂
Veronika Windisch
Wie bist du dazu gekommen?
Ich habe nach den Olympischen Spielen Marco kennengelernt und er meinte, wenn ich eh Eislaufen kann und kein Short Track mehr mache… kann ich ja das Probieren.
Warum hast du mitgemacht?
Dann habe ich in Wagrain mitgemacht und eigentlich nur gedacht ich sei völlig fehl am Platz
Das Rennen selbst war aber so eine coole Veranstaltung, dass ich es dennoch mit den Gedanken: das Coolste, was ich je gemacht habe, verlassen habe und so bin ich da reingerutscht.
Was waren deine größten Erfolge?
Short Track (Eisschnelllauf)
2 Olympiateilnahmen
Vizeeuropameisterin
Europacup Siegerin
Weltcup Medaillen
Radsport
Österr Meisterin Kriterium und Bahnrad
Obstacle Run (Hindernislauf)
2x österreichische Meisterin
Inline Skaten
Österreichische Meisterin Bahn und Strasser
Ice Cross
3x Weltmeisterin 😉
20/21 dann war Corona 22/23 23/24
Was sind deine nächsten Ziele?
Ziel ist mal in Winterleiten eine gute Leistung zu zeigen. Bin zur Zeit leider krank.
Und wie verrückt muss man sein um das zu machen?
Man muss schon eine Schraube locker haben- aber jeder der das einmal macht, weiß dann warum.
Der erste Para Eishockey Teilnehmer im Ice Cross Downhill
Was Para Eishockey ist, habe ich schon erklärt. Wer das versäumt hat, kann es nochmal hier nachlesen. Mein Bruder spielt ja seit Jahren Para Eishockey. Michi hatte die Chance sein Können auch am Trainingsstandort in Winterleiten auszuprobieren. Somit ist er die erste Person weltweit, zumindest soweit wir wissen, die das gemacht hat. Er hat sich in seinen Schlitten gesetzt und ist die Strecke hinuntergerast. Dazu möchte ich euch seine Erfahrung dazu teilen. Das Video zu seinem Training kannst du auf Instagram anschauen.
Michis Fazit
Das Spezielle war die Ungewissheit wie die Eisqualität und wie ruppig die Strecke dadurch ist. Ob der Schlitten gut zu kontrollieren ist und wie schnell es wird. Nach zwei Abfahrten mit Sicherung folgte die erste ohne. Hier konnte ich den Schlitten laufen lassen und die Strecke noch besser kennenlernen.
Ich war selbst überrascht, dass der Schlitten gut zu kontrollieren und sehr wenig Hand-Eis-Kontakt nötig war, um die Kurven zu fahren und abzubremsen.
Alles in allem war es superlustig und hat riesig Spaß gemacht. Ich war selbst etwas überrascht, wie gut ich mit der Rumpfmuskukatur den Schlitten kontrollieren konnte und wie gut die Wellen und Sprünge auszugleichen waren.
Das Speziellste für mich war aber der Erste zu sein, der sich mit einem Para Eishockey Schlitten so eine Eispiste „runtergehaut“ hat.
Ein besonderes Highlight am Rande war der Weg zum Start, einbeinig mit Krücken über die eisige Naturrodelbahn, die Bande und dann durch den verschneiten Wald bei Mondlicht!
Vielen Dank an alle Beteiligten für die Möglichkeit das auszuprobieren und die Unterstützung auf und abseits der Strecke
Kann jeder Ice Cross Downhill ausprobieren?
Grundsätzlich kann man sagen ja, aber …
- Es ist nur erlaubt, wenn die Strecke offen ist und es Trainings gibt. Diese muss man über die Homepage buchen.
- Während der Trainings kann man so oft runterfahren, wie es sich ausgeht
- Die Kontaktinfos findest du hier.
- Es gibt eine Pflichtausrüstung (findest du unterhalb der Kontaktinfos)
Wenn du diese Sachen beherzigst, dann steht deinem Vergnügen nichts im Wege. 🙂
Du möchtest nicht selbst fahren aber trotzdem helfen den Sport bekannter zu machen?
Dann unterstütze sie einfach. Die Infos dazu findest du hier.
Kann man bei den Trainings zuschauen oder gibt es eine Möglichkeit die Action live zu sehen?
Logisch geht das, einfach schauen, wann Trainings stattfinden und hinfahren. Am besten schaust du aber in die Kontaktinfos und fragst nach ob auch viele Athleten dort sind. Das Highlight wird die Veranstaltung am 07.02.2025 und am 08.02.2025 sein. Die Infos dazu findest du hier. Und das coolste? Bis heute (03.02.2025) 24:00 hast du noch die Möglichkeit dich zu registrieren und daran teilzunehmen. Wenn du nicht teilnehmen willst, schau vorbei. Dann hast du die Chance alles hautnah zu erleben, unterstützt dabei die Community und den rasanten Sport noch bekannter zu machen. Ich wünsche dir schon mal viel Spaß dabei.
Das wars auch schon wieder, ich habe dir alle Infos und Videos mit Links hinterlegt. Du kannst es dir also immer wieder anschauen und genießen. Ich würde mich auch freuen wenn du diesen Beitrag teilst, ein Like da lässt oder mit einem Kommentar unterstützt.
(Die Bilder und die Erklärung von Ice Cross Downhill stammen von https://ice-cross.at/)
von Mauzi | Dez. 31, 2024 | Beiträge mit Diabetes, Beiträge ohne Diabetes, Veranstaltungsbeiträge
Wenn ich mir so überlege was ich in meinem Jahresrückblick schreiben könnte kommen mir schon die ersten Ideen.
Laufen lernen
Was meine ich damit. Ich war Ende 2023 etwas angeschlagen und weit weg von meiner Marathonform. Ich wusste im März steht der Rom Marathon an und bis dahin muss ich fit sein. Es war ein anstrengender Weg im Training zurück zur Form zu kommen. Nachdem ich dann aber an 3 Sonntagen hintereinander über 30 km gelaufen bin, wusste ich, dass ich es schaffen werde. Wieder einmal hat sich meine Disziplin bezahlt gemacht.
Rom Marathon
Am 17.03. standen wir an der Startlinie des Rom Marathons. Manuel und Michi liefen ihren ersten Marathon. Es war ein perfekter Tag zum Laufen und die Kulisse war der Wahnsinn. Durch Rom zu laufen und dabei viele Sehenswürdigkeiten bestaunen zu können war genial. Die Stimmung beim Marathon selbst war auch sehr motivierend. Wir mussten ein wenig kämpfen, aber wir haben den Marathon geschafft. Und Manuel war so begeistert, dass er gar nicht mehr aufhören konnte zu laufen. Mittlerweile ist er mit mir beim Welschlauf und ohne mich in Berlin und in Graz einen Marathon gelaufen und hat auch 2 Ultramarathons gemacht. Und das in einem Jahr. Beeindruckend, oder? Nicht nur das, er hat auch einen Laufverein gegründet. Die Runningbuddys. Schaus dir an 😉 Wir haben dieses Erlebnis geteilt und wir machen das auch im Jahr 2025. Ich freu mich schon drauf.
Linz Halbmarathon
2 Wochen später ging es mit den Treeathletes by deisl.com zum Linz Halbmarathon. Geplant war ein gemütlicher Lauf. Es wurde dann eine gemütliche erste Hälfte und eine brutal heiße und schnelle zweite Hälfte. Mit knapp 1.45 Stunden konnte ich diese Veranstaltung abschließen. Ich war zufrieden und konnte wieder einmal Zeit mit meinen sportlichen Kollegen aus Schladming verbringen. Übrigens an diesem Tag war es so heiß, dass einige Teilnehmer kollabierten. Wir waren zwar fertig, aber wenigstens gesund und fit im Ziel.
Zürich Marathon
Und dann war ich schon beim Zürich Marathon. Direkt von Barcelona nach Zürich war allein vom Wetter eine grobe Änderung. Sonnenschein und 20°C Grad in Barcelona, und -2°C – +2°C Regen, Schneeregen und Graupelschauer in Zürich. Hier lief Rico, der CEO unseres Schweizer Unternehmens, seinen ersten Marathon. Ich hatte die Ehre ihn zu begleiten. Bei richtig miserablem Wetter standen wir an der Startlinie und begannen einfach zu laufen. Trotz des schlechten Wetters und der grauenhaften Bedingungen schaffte Rico seinen ersten Marathon. Wir hatten eine gute Zeit auf der Strecke und konnten uns unterhalten und kennenlernen. Rico ist an diesem Tag nicht nur zum Marathonläufer geworden, wir sind auch zu Freunden geworden. Der nächste Zürich Marathon ist 2025 und wir sind angemeldet und motiviert unsere Zeit zu verbessern.
Welschlauf
Weiter geht es im Jahresrückblick. Kurz nach Zürich kam auch schon der Welschlauf. Gemeinsam mit Peter, Wolfi und Manu nahmen wir als Gretzel teil. Wir liefen verkleidet als Kernölflaschen mit einer Scheibtruhe (Schubkarren) und unterhielten die Leute auf und an der Strecke. Wir genossen die Kulinarik und hatten einen schönen Tag. Am Ende wurde dieser sogar mit dem 2en Platz in der Gretzelwertung belohnt. Dazu sei aber gesagt, es gab nur 2 Teams. Wir hatten aber definitiv mehr Spaß.
Weitere Bewerbe im Jahresrückblick
Ich möchte gar nicht alle weiteren Bewerbe aufzählen. Das würde jetzt doch einiges in Anspruch nehmen. Aber eine kurze Übersicht möchte ich schon noch geben. Ich nahm noch am Großglockner Trail über 58 km mit 4.000 Höhenmeter teil. Peter und ich konnten hier unsere Zeit um ein paar Minuten verbessern. Nächstes Jahr nehmen wir hier an 2 Tagen und 2 Bewerben teil. Für uns ist das die Vorbereitung auf den Transalpin Run 2025.
Im September durfte ich auch noch am Jungfrau Marathon teilnehmen und auf den Eiger Gletscher laufen. 42,2 km mit 2.000 Höhenmeter bergauf. In 4:50 Stunden war ich fertig und damit deutlich schneller als von mir geplant. Es war der schönste Lauf, an dem ich je teilnehmen durfte.
Eines meiner persönlichen Highlights war es in Graz verkleidet als Frizi der schnelle Hecht einen ganzen Marathon als Maskottchen zu bestreiten. Dazu gibt es einen eigenen Artikel.
Meinen bisher anstrengendsten Marathon durfte ich in Hannover am Laufband absolvieren. Während des Deutschen Diabetes Kongresses am Stand meiner Insulinpumpenfirma. Auch wenn es mir nur wenige angesehen haben, aber ich war bei diesem Lauf am Limit.
Deutscher Diabetes Kongress
Dieses Jahr durfte ich auch am Deutschen Diabetes Kongress teilnehmen. Und zwar einmal im Frühjahr und einmal im Herbst. Im Frühjahr liefen wir als mylife Diabetescare Team beim 5 km Diabeteslauf mit. Wir hatten am Messestand eine großartige Zeit und ich durfte viele neue nette Menschen kennenlernen. Über Social Media sind wir seitdem vernetzt. Bei der Frühjahrestagung entstand auch die Idee mit dem Marathon am Laufband. Diese wurde dann im Herbst umgesetzt.
Des Weiteren möchte ich bei meinem Jahresrückblick auch erwähnen, dass ich das eine oder andere Interview führen durfte sowie an einer Podiumsdiskussion über Diabetes im Leistungssport teilnehmen konnte. Das war für mich echt spannend mit anderen Betroffenen und Experten mich auf einer Bühne vor hunderten Leuten auszutauschen. Es war sehr interessant und spannend andere Sichtweisen zu hören.
Ich nahm auch noch an einem Kundenevent in Leipzig teil. Hier durfte ich gemeinsam mit Othmar Moser und Sabine Carstensen medizinisches Personal über Diabetesfälle und Diabetes und Sport schulen. Für mich war dieses Diabetesjahr ein sehr gelungenes. Und ich freue mich schon auf 2025 und noch einige andere Events.
Was fehlt noch im Jahresrückblick?
Ich glaube ich habe das meiste bereits erwähnt. Vielleicht noch die Statistik zum Laufen. Ich bin dieses Jahr 2578 km (16km laufe ich jetzt im Anschluss) gelaufen, habe dabei über 26.000 Höhenmeter zurückgelegt und war insgesamt 271 Stunden unterwegs. Meine längste Strecke war knapp 58 km lang und dauerte 10:33 Stunden. Das ist zwar nicht mein stärkstes Jahr, aber das macht nichts. Ich bin am Aufbauen für die kommende Saison und den Transalpin Run. Ich freue mich schon sehr darauf und das Training macht mir richtig Spaß. Endlich wieder nach Plan trainieren und gemeinsam mit Sportmed Graz meine Ziele erreichen.

Besonders stolz bin ich auf die Erstellung meines Blogs. Angefangen mit einer Idee und der Versuch die Homepage selbst zu bauen, bis zur professionellen Umsetzung durch Fabian. Es gibt ein Logo, einen Slogan und eine Homepage, die ich sehr gerne präsentiere. Danke Fabian, dass du das gemeinsam mit mir gestemmt hast. Ich habe eine große Freude damit. Und sowie die Homepage schon aussieht wird sie im neuen Jahr noch weiterwachsen. Wir haben da ein paar Ideen. Ihr dürft also gespannt sein, was noch alles kommt. Dazu aber mehr im neuen Jahr.

Das wars, vielen Dank 2024
Und damit möchte ich meinen Jahresrückblick schließen. Ich habe schon ein paar Kleinigkeiten für das nächste Jahr verraten. Für den Rest wird es wieder einen eigenen Beitrag geben. Danke für dein Vertrauen und dass du meinen Blog liest. Es macht mir Spaß etwas geschaffen zu haben auf das ich stolz sein kann. Meine Texte schreibe ich übrigens ohne ChatGPT, der könnte bestimmt noch was lernen von mir 😉
Ich wünsche dir, deiner Familie und Freunde einen guten Rutsch ins neue Jahr. Gesundheit und Erfolg, aber das Wichtigste ein glückliches Jahr 2025. Viel Spaß beim Feiern und bis nächstes Jahr. Und wie jedes Mal, gerne darfst du ein Like oder Kommentar hierlassen. Gerne darfst du den Beitrag auch teilen. Es würde mich sehr freuen im nächsten Jahr noch mehr Reichweite zu bekommen. Prosit Neujahr!
von Mauzi | Dez. 4, 2024 | Beiträge ohne Diabetes
Ist ein Handicap der Weltuntergang? Oder ist ein Rückschlag die Möglichkeit so richtig Gas zu geben?
Welches Handicap?
Michi hat es wie ich mit dem Diabetes gesehen. Das ist nicht der Weltuntergang, das ist eine Chance. So wendete er das vermeintliche Handicap in eine positive Richtung.
Nach einem Motorradunfall wurde Michi einen Monat später sein linkes Bein amputiert. Er hatte Glück, dass es „nur“ das Bein war und es ihm ansonsten gut ging. Auf den Unfall möchte ich heute nicht näher eingehen. Dazu ein anderes Mal mehr.
„Naja ich kann nicht mehr schlecht drauf sein, ich kann nicht mehr mit dem falschen Fuß aufstehen!“ war nur eine von vielen Aussagen von ihm. Gekonnt und mit Witz hat er sein Schicksal angenommen und das Beste daraus gemacht. Nachdem alles gut verheilt war und er mit der Reha beginnen konnte, machte er sich auch gleich auf die Suche nach einer passenden Sportart für ihn. Er musste ein wenig suchen und ausprobieren fand aber dann das perfekte Spiel für ihn. Para Eishockey weckte seine Leidenschaft wieder Sport zu machen.
Was ist Para Eishockey?
Para Eishockey ist Eishockey für Menschen mit Beeinträchtigung der unteren Extremitäten. Das bedeutet, solange die Hände und der Oberkörper in Schuss sind, kann man diesen Sport ausüben. Eine Querschnittslähmung der Beine ist also auch kein Hindernis. Gespielt wird in einem Schlitten sitzend mit zwei Schlägern. An den Enden der Schläger sind Metallzacken angebracht. Damit ist es möglich sich am Eis fortzubewegen. Die andere Seite der Schläger funktioniert dabei als Schläger. Im Gegensatz zum Eishockey wird hier mit einem Schläger pro Hand gespielt. So kann man antauchen und mit jeder Hand schießen. Sofern die Technik beherrscht, wird natürlich. Es ist ein sehr anstrengender Sport. Speziell für den Oberkörper und die Rumpfmuskulatur ist kann das sehr fordernd sein. In der Bundesliga dürfen auch nicht beeinträchtige Menschen genauso mitspielen. Wenn du also Lust hast es auszuprobieren schau doch mal auf dem Instagram des Graz 99ers Parahockey Teams vorbei.
Michi hat also Para Eishockey für sich entdeckt und begann zu spielen. Er gründete einen Verein und fuhr zu Trainings in Kärnten und Niederösterreich. Dann wurde auch in Graz und Umgebung gespielt. Nach einer Saison zum Trainieren wurde eine Liga gegründet. Die österreichische Para Eishockey Staatsmeisterschaft (Die Bundesliga). Pro Jahr haben sie so an mehreren Wochenenden ihre Spiele. Zu Trainingszwecken nehmen sie auch an internationalen Turnieren in anderen Ländern teil. Mittlerweile gibt es auch wieder ein Nationalteam von Österreich. Hier wurde erst vor kurzem die Weltmeisterschaft in Thailand ausgetragen. Österreich erreichte hier den 3 Platz und damit Bronze. Ein Erfolg auf dem man stolz sein kann. Damit du dir vorstellen kannst wie anstrengend das ist, habe ich dir hier ein Video von Chris Stephan verlinkt. Der Moderator von Puls 4 der es im Selbstversuch ausprobiert hat. Schau es dir an und wenn du dann Lust hast es auszuprobieren melde dich einfach bei Michi.
Die nächste Gelegenheit
Die nächste Gelegenheit diesen Sport zu sehen, ist am 07.12.24 und 8.12.24 in der Eishalle „Bunker“ Graz Liebenau. Hier spielen die Graz 99ers Paraeishockey gegen die Mannschaft vom KAC (Klagenfurt). Die Termine und den Spielplan kannst du von der Instagram Seite der Mannschaften entnehmen. Wer nicht vor Ort sein kann es aber dennoch sehen möchte, der hat die Möglichkeit über einen Livestream die Spiele zu verfolgen. Auch hier kannst du die Infos rechtzeitig zu den Spielen auf Instagram sehen. So verpasst du garantiert nichts. Die Spieler freuen sich aber auch über zahlreiche Zuschauer und eine gute Stimmung bei den Spielen. Vorbeischauen, anfeuern und sich in der Kantine mit kalten oder warmen Getränken versorgen. So kann man das zweite Adventwochenende auch schön verbringen.
Die nächste Möglichkeit den Sport selbst auszuprobieren ist am besten mit Michi auszumachen. Entweder kontaktierst du ihn über Instagram. Ich habe ihn vorher verlinkt oder über die Emailadresse paraeishockey@99ers.at . Ich habe es damals, wie Michi begonnen hat 2- oder 3-mal mittrainiert und es auch versucht. Bei mir ist es gleich wie beim Eishockey. Fehlendes Talent wurde durch Kondition ausgeglichen. Mir war es dann aber doch zu viel neben meinen anderen Aktivitäten. So hat Michi seine Sportart und ich meine. Wir haben beide unseren Spaß daran und brennen für unseren Sport. Und wenn du mal zusehen kommst, hast du gute Chancen mich schreiend im Publikum zu sehen. Am besten stellst du dich gleich dazu und feuerst die Mannschaft mit an.

Ist ein Handicap immer ein Handicap?
Was ich mit der Frage sagen will, ist ganz einfach. Auch wenn es im ersten Moment schlimm erscheint, kann sich doch etwas Schönes daraus ergeben. Michi hat den Kopf nicht hängen lassen. Er hat seine Möglichkeiten geprüft und versucht das Beste daraus zu machen. Natürlich war nicht immer Sonnenschein auf seinem Weg zurück. Und manchmal sind finstere Wolken am Himmel gewesen. Aber mit der richtigen Einstellung und guten Zuspruch von der Familie und den Freunden hat Michi immer einen Weg gefunden, der für ihn gepasst hat. So fand er eine neue Leidenschaft, die ihn fordert und Spaß macht. Mittlerweile konnten bereits viele den Sport ausprobieren und Michi konnte neue Spieler für sein Team gewinnen. Ich freue mich für ihn und dass es dafür eine Liga gibt in der gespielt werden kann. Es ist beeindruckend zu sehen wie schnell das Spiel ist und wie spannend es sein kann.
Und wirst du beim nächsten Spiel als Zuseher dabei sein? Oder hast du schon mal Para Eishockey ausprobiert? So oder so wünsche ich dir schon mal viel Spaß beim Zusehen oder ausprobieren. Lass mich doch wissen wie es dir gefallen hat. Gerne kannst du das hier kommentieren, liken oder auch teilen. Ich würde mich darüber freuen.