von Mauzi | Apr. 24, 2025 | Beiträge mit Diabetes
Die Frage ist berechtigt. Vor allem habe ich sie mir vor fast 10 Jahren auch schon gestellt. Was ich in der Zwischenzeit schon alles erlebt habe, möchte ich hier mitteilen. Zumindest einen Teil davon.
Unmögliche Dinge mit Diabetes
Als Neuling mit Diabetes wurde ich wirklich oft mit Sachen konfrontiert, die ich vermeintlich nicht mehr darf. Irgendwie wussten alle besser Bescheid als ich, hatten aber genau keine Ahnung. Ich kann nicht mehr Sport treiben, ich könnte unterzuckern umkippen und sterben. Ich darf keine Torte mehr essen, ich könnte umkippen und sterben. Ich darf dieses und jenes nicht mehr… genau, ich könnte umkippen und sterben. Tja da war ich dann mal vorsichtig. So ungefähr 3 Minuten. Das war die Zeit, die ich vom Arzt zu meinem Rad benötigt habe, um zurück ins Büro zu kommen. Dann futterte ich nochmal ordentlich rein und begab mich etwas später ins Krankenhaus (Kurzversion überspitzt dargestellt). Dort wurde mit den Einschulungen gestartet und wenige Tage später durfte ich heim. Alles, was ich aus dem Krankenhaus mitgenommen habe, war. Zwei Wochen nach der Diagnose einen Halbmarathon zu laufen ist möglich, aber nicht sinnvoll.
Was ist dann nicht möglich mit Diabetes? Ich bin so frei eine sicher nicht vollständige Liste zu erstellen was unmöglich ist mit Diabetes. Wenn du Lust hast, kannst du in den Kommentaren gerne deine unmöglichen Diabetesthemen ergänzen. Ich würde mich freuen.
Liste der Unmöglichkeiten
- Steine essen, konnte ich schon ohne Diabetes nicht. Also nichts neues.
- Unter Wasser atmen, konnte ich wenig überraschend auch schon davor nicht. Ich bin nicht Aquaman, oder doch? 😉
- Fliegen wie ein Vogel. Wahnsinn, dass das nicht geht, oder? Kannst du das?
- Mit dem Kopf nicht nur sprichwörtlich durch die Wand gehen, sondern tatsächlich. Klappt nicht. Ich habs probiert und es endete in einer Platzwunde. Allerdings segelte ich problemlos durch eine Glastür, ohne mich dabei zu verletzen. Lustige Geschichte, aber ein anderes Mal vielleicht.
- Gift schlucken. Habe ich nicht probiert soll könnte aber tödlich enden.
- Einen Tisch verspeisen, ganz ehrlich wer würde das wollen?
- Die Elemente beherrschen und manipulieren wie in Filmen.
Ich bin mir sicher diese Liste lässt sich super ergänzen. Also hau deine Unmöglichkeiten mit Diabetes in die Kommentare.
Was aber wirklich unmöglich ist, ist auf Insulin oder andere Medikamente zu verzichten die verordnet werden. Diese sind lebensnotwendig. Wenn ich mein Insulin absetze, die Pumpe entferne dann ist das eines der Dinge, die mein Leben vorzeitig beenden können. Und ehrlicherweise hänge ich an meinem Leben wie an meiner Pumpe. Dann kommen wir zum dem Teil mit, ist mit Diabetes wirklich alles möglich?
Mögliche Dinge mit Diabetes
Tja vielleicht fragst du dich, was ich getan habe als ich erfuhr, dass der Halbmarathon 2 Wochen nach meiner Diagnose nicht möglich ist? Ich habe gefragt, ob der Marathon 3 Monate später dann möglich ist. Die Antwort war: „In drei Monaten wissen Sie über Diabetes besser Bescheid und was sie tun können als wir.“ Fand ich spannend. Beim Autofahren nach 100.000 km hat man im Straßenverkehr fast alles erlebt, was es so gibt. Und dafür habe ich Jahre benötigt. Ich denke mal, der Arzt hat das sportlich betrachtet gekürzt, um mir Mut zu machen. Er hat seinen Part damit ausgezeichnet erfüllt. Mein sportlicher Ehrgeiz war geweckt und ich war drauf und dran mein Diabetesmonster zu zähmen. So sehr, dass ich aufs Trainieren vergas. Das war der erste und einzige Marathon, den ich abgebrochen habe. Nicht des Diabetes wegen, weil ich eine faule Sa* war.
Von da an gings aber so bergauf, dass ich begonnen habe, einfach alles auszuprobieren wo andere sagten das ist unmöglich mit Diabetes. An dieser Stelle möchte ich dich auch gleich bitten die Liste in den Kommentaren zu ergänzen. Ich habe sicher nicht alles ausprobiert, was mit Diabetes möglich ist. Aber das ist meine Liste von Dingen, die ich probiert habe oder von denen ich weiß, dass sie möglich sind.
Liste der Möglichkeiten
Um ehrlich zu sein gibt es glaube ich nur sehr wenig, was mit Diabetes nicht funktioniert. Also könnte ich die Liste kurzhalten und schreiben, mit Diabetes ist alles möglich! Weil ich aber eine Liste versprochen habe, folgt sie nun.
- Einen Marathon laufen, das sind 42,195 km.
- 2 Marathons in 7 Tagen laufen.
- 4 Marathons in vier Wochen laufen, ja ich habs gemacht. Im gleichen Jahr wie das mit den 2 Marathons in 7 Tagen.
- Einen Ultramarathon laufen, die beginnen bei 50 km und mehr.
- Mehr als 75 km laufen.
- 9 Marathons in 9 aufeinander folgenden Tagen laufen.
- 10 Cordon Bleus in 10 aufeinander folgenden Tagen essen.
- Einen Marathon als Maskottchen laufen, habe ich Maskottathon genannt.
- Oma sagen, dass ich Gurken und Tomaten nicht mehr essen darf. Ich mag sie nicht, aber Oma merkt sich das nicht und damit habe ich das Problem gelöst.
- Party machen als gäbe es kein morgen.
- Sex, Drugs & Diabetes
- (Männer)Grippe überleben.
- Jede Menge Blödsinn erzählen.
- Ausgesprochen süß sein. Sogar messbar anhand von Sensorwerten.
- Und noch viel mehr.
Und nochmal weise ich darauf hin, erweitere die Liste und poste deine Liste der (Un)Möglichkeiten doch in die Kommentare. Ich würde mich sehr darüber freuen.
Heute lass ich es mal kürzer sein. Die Liste(n) werden bestimmt lange genug. Wie immer freue ich mich über Likes, Kommentare oder wenn der Beitrag geteilt wird 🙂 Nehmen gemeinsam Diabetes ein wenig den Schrecken, zähmen das Diabetesmonster und zeigen allen in der großen weiten Welt das mit Diabetes alles möglich ist. Denn wenn ich es kann, dann kannst du es schon lange. 🙂
Alles ist möglich, bis seine Unmöglichkeit bewiesen wurde.
Pearl S. Buck
von Mauzi | März 17, 2025 | Veranstaltungsbeiträge
Run 30 Rome the Marathon hieß es dieses Wochenende am 16.03.2025. Wie schon im Vorjahr sind wir auch dieses Jahr gekommen um den Marathon zu rocken. Doch es kam dann ein wenig anders als geplant.
Die Vorbereitung
Meine Vorbereitung hat schon vor unserer Rom Reise mit einer Dienstreise nach Frankreich(Lyon) begonnen. Und meine Vorbereitung war generell suboptimal. Beginnend mit dem Sevilla Marathon bei dem der Erfolg des ersten Marathons von Marko ordentlich begossen wurde, waren die Wochen davor eher von Party als von Disziplin geprägt. Auf meiner Dienstreise hielt ich mich auch nicht mit ausgelassener Stimmung und einer nicht Marathon tauglichen Ernährung zurück. Wie das so ist, irgendwann bekommt jeder die Rechnung präsentiert.
In Rom angekommen wurde ich nicht nur von meinen Reisebuddies freundlich in Empfang genommen, wir haben auch sofort auf die Reise angestoßen. Nach ein bisschen Sightseeing begleitet von regelmäßigen Trinkpausen gingen wir zum Abendessen und ließen den ersten Abend noch eskalieren.
Der Tag vor dem Marathon war zwar gemütlicher was das Feiern anbelangt aber ideal ist anders. Die Stimmung war gut und so manch einer war auch nervös vor seinem ersten Marathon. Bereits beim Abendessen verspürte ich Schmerzen in meinen Knie und Sprunggelenken. Diese Schmerzen wurden in der Nacht fast unerträglich. Nach der nächtlichen Gabe von Seractil wurde es etwas besser. Mein Schlaf war nicht sehr erholsam. Wie dem auch sei, was muss das muss und so ging es an den Start. Rechtzeitig davor stellte sich noch Bauchweh ein. Bis auf 1-2 Ausnahmen waren aber alle topfit und nur etwas mehr oder weniger nervös.
Der Marathon
Der Marathon selbst ist dann wie immer ein Erlebnis. Dieses Mal war es eine Überraschungsei. Ich wusste nicht was passieren wird und ob ich nicht doch aufgeben muss. Doch dann fiel der Startschuss und es ging los. Motiviert und voller Adrenalin waren bei mir erstmal keine Schmerzen zu spüren. Das Bauchweh wurde allerdings schlimmer. Bei allen anderen lief es gut. Keine Beschwerden.
Nach ein paar Kilometern trennte sich unsere Gruppe in Anna Lena als flotte Läuferin und erkundete die Strecke. Manuel, Arnold, Michi, Sebi und ich räumten das Feld von hinten auf. Für Anna Lena und Sebi war es der erste Marathon. Somit war das Ziel für beide klar. Durchkommen und Spaß haben. Was bei Anna Lena gut funktionierte stellte sich bei Sebi als schwereres Unterfangen dar. Seine Vorbereitung war gut und er war bereit. Ein Marathon schreibt allerdings seine eigenen Regeln.
Anna Lena
Anna Lena hat sich am Donnerstag vor dem Marathon spontan dazu entschieden mit nach Rom zu kommen und den Marathon zu laufen. Bis 21,1 km ist sie bisher gelaufen. Gezielt trainiert hat sie für den Marathon aber nicht. Also ebenso ein Überraschungsei für sie. Es ging ihr sehr gut und sie kam gleich in den Flow der sie durch Rom trug. Ab km 24 wurde sie durch Manu unterstützt der die Gruppe der Nachzügler dafür verlassen musste. Bis km 30 problemlos dann musste sie ein wenig spazieren. Bis auf so Kleinigkeiten rockte sie den Marathon und kam gut und happy ins Ziel. Zwar mit einigen Blasen an den Beinen, aber glücklich und gesund.
Sebi
Bei Sebi war es etwas anders. Er bekam relativ früh im Rennen Kopfweh. Der Versuch mit Seractil das Problem zu lösen war vergebens. Leider war es für ihn zwischendurch so heftig, dass wir von einem Run auf einen Powerwalk umstellten. Mit gutem Zuspruch unsererseits und blöden Witzen hat er Biss bewiesen und den Marathon fertig gemacht. Auch wenn er seine gewünschte Zielzeit versäumt hat, hat er seinen ersten Marathon erledigt und ist bereit für mehr. Der nächste wird kommen. Und er wird ihn wieder meistern.
Der Rest von uns
Beim Rest von uns bleibt nur mehr zu sagen, dass es alle geschafft haben. Für Manu der voriges Jahr seinen ersten Marathon hier in Rom gemacht hat war es schön zurück zukommen und andere Runningbuddys zu supporten. Er hatte einen fetten Dauergrinser und hat den Marathon mit Leichtigkeit gemeistert.
Per Arnold war es bereits auch der dritte Marathon. Er meinte zwar, dass die Dauer anstrengend ist aber ansonsten ging es ihm gut. Dasselbe kann man von Michi sagen. Er lief auch vor einem Jahr in Rom seinen erste. Marathon. Seine Vorbereitung war wie meine suboptimal was sicher an mir liegt.
Für mich war es wohl einer der blöderen Marathons. Die Gelenksschmerzen kamen und gingen wieder und waren zwischendurch äußerst unangenehm. Mein Bauchweh war ständiger Begleiter und gipfelte in Durchfall. Auch etwas was sich niemand wünscht beim Marathon. Egal, Erfahrung gesammelt, Arzttermin ausgemacht und weiter geht’s. Trotz den widrigen Bedingungen für mich war mein Blutzucker stabil und ziemlich perfekt sogar. Für einen Marathon der eigentlich beschissen lief bin ich damit sehr zufrieden.
Die Marathon Eindrücke
Bei einem Marathon gibt es viel zu sehen. Besonders in Rom der ewigen Stadt. So viele Sehenswürdigkeiten an denen man vorbeiläuft. So viele Zuseher die einen anfeuern. So viel Wasser, Obst und Kekse die es gibt. Doch genau so viele Dixi Klos die man nicht sehen will aber dennoch sehen muss. Bei so manchem Heisl war ich ekelig überrascht dennoch beeindruckt. Und zwar beeindruckt davon wie weit man die Schüssel verfehlen kann. Wie bunt so ein Haufen sein kann. Wie viel Spannung man in den Oberschenkel aufbauen und halten kann um nichts zu berühren und sich einzusauen. Das man schnell mal bei einem Mc Donalds aufs Klo geht oder eine öffentliche Toilette besucht um etwas Komfort und Hygiene zu erhalten. Eine Erfahrung die sich einige von uns sicher gerne gespart hätten.
Alles in allem war es ein gelungener Lauf. Wie es aussieht nehmen wir ihn fix in den Laufkalender auf und werden sicher wieder mal vorbeikommen.
Die Nachbereitung
Bei unseren beiden Marathonjungfrauen sieht man die Spuren des Gladiatorenkampfes beim Marathon. Das Gangbild ist noch etwas instabil und etwas langsam. Die eine oder andere blutige Blase schmerzt beim Gehen. Vom Muskelkater brauchen wir gar nicht zu sprechen. Dennoch haben sie ein Lächeln im Gesicht und man sieht es ihnen an. Es war geil dabei zu sein und es geschafft zu haben. Sie haben es gerockt. Wer weiß wie viele Marathons noch von ihnen absolviert werden. Ich glaube nicht, dass es der letzte war. Ich freue mich auf viele weitere.
Möchtest du auch mal in Rom oder generell einen Marathon laufen? Lass doch ein Like oder Kommentar hier. Gerne kannst du den Beitrag auch teilen wenn er dir gefallen hat.
von Mauzi | Jan. 16, 2025 | Beiträge mit Diabetes
Diabetes ist für sich oft genug schwer zu meistern. Aber wie ist es, wenn man zusätzlich noch krank wird. Was passiert dann mit meinem Diabetes?
Ich bin krank – was passiert mit meinem Blutzucker
Der Körper versucht natürlich alle Krankheitserreger, völlig egal ob Viren oder Bakterien, zu eliminieren. Das stresst den Körper. Es äußerst sich in den verschiedensten Formen. Bei manchen Erkrankungen ist Fieber etwas sehr Typisches. Die Körpertemperatur steigt an. Man fühlt sich unwohl, schwitzt, ist permanent müde und ausgelaugt. Man geht zum Arzt, lässt sich untersuchen und bekommt eine Diagnose. Aktuell um die Jahreszeit gibt’s mehr oder weniger immer die gleiche Leier. Es ist die Grippe, ein grippaler Infekt, Corona, eine Lungenentzündung usw. Diese Liste ließe sich noch lange fortführen. Eines haben sie aber alle gemeinsam. Wenn man Diabetes hat, wird es deutlich schwieriger als sonst den Blutzucker zu kontrollieren. Was passiert also mit meinem Blutzucker?
Der Insulinbedarf …
… erhöht sich. Ich benötige deutlich mehr Insulin als sonst. Mein Körper nimmt es auf wie Wasser. Es rinnt förmlich aus meiner Pumpe durch meinen Katheder in meinen Körper. Die Mengen die mein Körper während einer Krankheit braucht benötige ich nicht einmal bei einem All You Can Eat Buffet. Das ist vergleichbar mit einer alten Dampflok die einen Berg hinauffährt. Damit sie das schaffen kann, müssen die Kohleschaufler ordentlich schuften und richtig viel Kohle ins Feuer hauen. Und so ähnlich ist es mit dem Insulin. Je nach Verlauf der Krankheit benötige ich viel mehr Insulin oder nur ein wenig mehr. Bei mir war das während der echten Grippe ungefähr um 100% mehr als normal. Der Bedarf war einfach mehr. Ohne, dass ich etwas gegessen oder getrunken hatte. Damals hatte ich aber auch hohes Fieber. Bei leichten Infekten benötige ich nur ein wenig Insulin mehr. Zwischen 25 und 50% mehr.
Aktuell habe ich einen grippalen Infekt ohne Fieber, dafür aber mit fürchterlichem Husten. Ich benötige um 25-30% mehr Insulin. Und das nicht nur in der Basisversorgung, sondern auch beim Essen und Trinken. Ich muss bei allem, was ich konsumiere, etwas mehr an Insulin abgeben. Mache ich das nicht, dann kann ich danach häufig Korrekturen spritzen. Mein „Glück“ ist, dass ich, wenn ich krank bin, selten großen Appetit entwickle. Das hilft mir meinen Blutzucker halbwegs stabil zu halten und unterstützt meinen Loop bei der Arbeit. Dennoch bin ich niedergeschlagen, müde und antriebslos. Ich trinke literweise Tee, knabbere Chilikürbiskerne und kuschle mich in meine Decke, wenn mir kalt ist. Dazwischen versuche ich zu lesen, fernsehen oder treibe auf Tinder mein Unwesen. Achja und nach 3 Stunden Aufwärmphase nach dem Aufstehen habe ich begonnen diesen Beitrag zu schreiben.
Der Hybrid-Closed-Loop …
… hilft mir dabei meinen Blutzucker stabil zu halten. Ich muss zwar öfter mein Insulinreservoir auffüllen, dafür geht es mir aber gut und ich erlebe keine Blutzucker Entgleisungen. Bei Medikamenten muss ich auf die Inhaltstoffe achten. Diese können laut dem Hersteller meinen Sensor beeinflussen. Falsche Sensorwerte führen zu einer falschen Insulinabgabe und ich habe wieder ein Problem. Und nicht nur das. Es gibt Medikamente die Zucker enthalten. Auf diesen steht meistens: “Für Diabetiker ungeeignet!“ Ich checke hier die Inhaltsstoffe und wie viel Gramm Kohlenhydrate enthalten sind. Ich betrachte solche Medikamente wie Essen/Trinken mit Kohlenhydraten. Ich konsumiere es und gebe einen Bolus dafür ab. Allerdings auch nur wenn ich es von meiner Ärztin verordnet bekomme oder ich es schon angewandt habe und ich weiß, dass es mir guttut und hilft.
Ein Gamechanger in meiner Therapie war der Hybrid-Closed-Loop. Schon im Alltag hilft mir der Loop meinen Blutzucker stabil und gut kontrollierbar zu halten. Wenn ich krank bin, übernimmt er noch mehr Arbeit als sonst. Wie schon erwähnt steigt zwar mein Insulinbedarf deutlich an, aber der Loop meistert das ohne große Probleme. Vor dem Loop musste ich viel ausprobieren und es ging häufig daneben. Mittlerweile liege ich so entspannt wie möglich herum und freue mich darüber, dass ich mich darum nicht kümmern muss. Was die Firma Ypsomed AG mit mylife Diabetescare hier entwickelt hat, ist einfach großartig. Hier steckt viel Hirnschmalz drinnen. Hirnschmalz, welches ich für meine Genesung verwenden kann. Damit bin ich schneller fit und generell sorgenfreier unterwegs.
Krank – was ist zu beachten?
Jetzt wo du schon weißt, was mit meinem Diabetes passiert, wenn ich krank bin, möchte ich noch sagen, was ich dabei beachte. Das gilt natürlich nur für mich und ist keine allgemeine Empfehlung. Ich bin ja kein ausgebildeter Medizinier oder Diabetesberater, der dir sagen darf, was du tun sollst.
- Arzt aufsuchen und untersuchen lassen
- Medikamente wie verordnet einnehmen
- Ruhe geben, regenerieren und erholen
- Viel trinken. Ungesüßter Tee und Wasser habe ich am liebsten
- Sportliche Aktivitäten vermeiden. Damit meine ich auch Hausarbeit. (die perfekte Ausrede nix zu tun ;))
- Häufigeres Kontrollieren und beobachten des Blutzuckers
- Wenn es nicht besser wird, retour zum Arzt
- Nicht zu früh wieder in den Alltag, die Arbeit und den Sport starten. Das kann dich länger ausfallen lassen oder zu einer Folgeerkrankung führen
- Gesund werden und das Leben genießen
Wie du siehst, ist es ganz schön tricky mit Diabetes krank zu werden. Daher versuchen lieber nicht krank zu werden, aber wer will das schon? Ich kenne niemanden der gerne krank ist. Was machst du, wenn du krank bist? Wie verhält sich dein Blutzucker dabei? Du kannst es gerne in die Kommentare schreiben. Natürlich darfst du den Beitrag auch teilen oder ein Like dalassen. Das gilt natürlich auch für alle ohne Diabetes. 😉 Ich freue mich über alles davon. Und wenn du wieder gesund bist kanns du ja mit Diabetes und auch ohne Party machen 😉