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Running Buddys Interview mit Manuel Supper

Running Buddys Interview mit Manuel Supper

Heute möchte ich euch Manuel von den Running Buddys vorstellen. Er hat am 09.09.2024 zusammen mit Freunden den Verein Running Buddys gegründet. In den nächsten Zeilen berichte ich in einem kurzen Interview mit ihm was seine Idee dahinter war, was sie schon alles gemeinsam gemacht haben und was sie für das Jahr 2025 geplant haben. Schon gespannt? Dann gehts jetzt los.

Das Interview

Manuel, wie bist du zum Laufen gekommen?

Ich wollte laufen ausprobieren. Ich habe meine Schuhe angezogen und bin eine Runde um den Block gelaufen. Es war nur ein Kilometer. Der hatte es aber so in sich, dass ich danach gleich 3 Monate Pause gemacht habe. Ich ging zwar weiterhin spazieren, aber laufen hat mich erstmal nicht interessiert. Dann habe ich mit dir Kontakt aufgenommen und du hast mir gesagt, dass ich viel zu schnell laufe. Daraufhin habe ich mein Training angepasst und es begann mir richtig Spaß zu machen. Mit deinen Tipps wurde es immer besser und dann bin ich meinen ersten Halbmarathon an deiner Seite gelaufen.

Was waren so deine Highlights bisher? Oder gibt es ein besonderes Highlight?

Der allererste Marathon war mein größtes Highlight. Der Rom Marathon am 17 März 2024. Hier begann meine Reise vom Läufer über den Marathoni bis hin zum Ultraläufer. Es ist etwas ganz besonderes, wenn der erste Marathon in den Büchern ist. Seitdem mir das Laufen so sehr Spaß macht, ist für mich jeder Lauf und jedes Event ein Highlight. Manche sind größer andere sind kleiner. Auch die gemeinsamen Läufe mit meinen Freunden sind für mich schon kleine Highlights. Die Emotionen bei den Events sind noch stärker als bei den Trainings. Und wenn ich jemanden anderes supporten kann, ist das für mich eine große Ehre und macht mich stolz ihn bzw. sie auf ihrem Weg begleiten zu können / dürfen. Mittlerweile habe ich schon an so vielen Veranstaltungen teilgenommen oder mitorganisiert, dass ich die Highlights gar nicht mehr reihen kann. Sie sind alle einfach schön.

Du hattest dann die Idee einen Verein zu gründen. Wie bist du auf die Idee dazugekommen oder warum wolltest du das machen?

Ich wollte einen Verein, der für alle Läufer geeignet ist. Vom blutigen Anfänger bis zum ambitionierten Hobbyathleten. Es soll eine Gemeinschaft sein, in der alle voneinander profitieren, lernen und sich unterstützen können. Meine Idee war es einen Ort bzw. Gemeinschaft zu haben die sich nicht an der Leistung orientiert. Mir geht’s darum, dass wir gemeinsam Spaß haben und viele schöne sportliche Erlebnisse teilen können

Was macht dein beziehungsweise euer Verein?

Bei uns Running Buddys geht es nicht nur ums Laufen. Wir machen auch andere Aktivitäten. Wir helfen uns gegenseitig wie in einer großen Familie. Völlig egal ob mal eine starke Schulter zum Anlehnen benötigt wird oder es darum geht das Klavier aus dem 4 Stock ohne Lift in die neue Wohnung zu siedeln. Wir sind nicht nur ein Verein wir sind eine Familie. Wir laufen, wandern und veranstalten andere Aktivitäten gemeinsam.

Aktivitäten? Was für Aktivitäten veranstaltet ihr?

Wir haben bei mir zu Hause Eisbaden veranstaltet. Zu Halloween haben wir einen Community Run beim Stadtstrand Graz gemacht. Und weil es mehr als Laufen gibt sind wir bei Vollmond auf den Schöckl gewandert. Das alles waren schon Trainings, welche wir zusammen absolviert haben und zusätzlich haben wir extra Trainings organisiert. Das ist noch nicht alles. Unsere Mitglieder haben sich immer wieder selbst Challenges auferlegt. Zum Beispiel gab es einen 50 Kilometer Lauf, eine 7h Laufchallenge oder einen 6 h Benefizlauf für „2 Beine laufen für 4 Beiner“. Weil wir aber nicht nur auf unsere Mitglieder schauen, sondern auch auf andere haben wir zu Weihnachten ein Adventgewinnspiel veranstaltet. Mit unseren Sponsoren konnten wir so Sachpreise im Wert von € 1.800 verlosen. Und damit haben wir auch das Jahr 2024 beendet. Es gab noch einen Santa Run, eine Weihnachtsfeier und natürlich am 31.12 einen Silvesterrun.

2024 hat Running Buddys viel gemacht. Was plant ihr 2025?

Wie auch schon 2024 möchten wir Community Runs veranstalten. Zu diesen Runs sind alle herzlich eingeladen. Auch wenn du kein Mitglied bist bei uns darfst du gerne teilnehmen. Wir beißen nicht. Unsere Mitglieder laufen rund um die Welt. Wir starten mit einer Delegation aus Läufern beim Wings for Life Run oder beim Run Rome the Marathon. Des Weiteren steht auch noch Berlin am Plan und einge Läufe mehr. Und das ist noch nicht alles. Das haben wir auch noch vor

  • 14-tägiges gemeinsames Training
  • diverse Benefiz Veranstaltungen
  • Koch oder Grillabende
  • Eisbaden
  • Trainingslager (wenn die Nachfrage stimmt und es organisatorisch für 2025 passt. Sonst 2026)
  • Andere Aktivitäten wie Radfahren, Wandern, Ausflüge usw.
  • Workshops mit Experten
  • Laufschuhtests
  • Fotoshootings sowie Videodrehs
  • Und alles was uns sonst noch so einfällt

Wow, da habt ihr einiges vor. Alles Gute dafür. Ich freu mich schon bei der einen oder anderen Aktivität dabei zu sein. Rom wird sicher sehr cool.

Was möchtest du den Running Buddys, und die, die es noch werden möchten auf ihren Weg mitgeben?

Wir sind eine große Familie. Wenn du mal keine Lust hast allein zu trainieren, Zeit mit Freunden verbringen möchtest oder neue Leute kennenlernen willst, dann komm zu uns in den Verein. Wenn du mutig genug bist, kannst du auch Eisbaden versuchen. Bei uns findet sich für jeden das Passende.

«Together We Run & Together We Have Fun»

Ich bin schon beim Verein. Du hast auch die Möglichkeit beizutreten. Werde Teil einer coolen und großen Familie. Du willst mehr über den Verein wissen und sehen? Dann folge ihnen doch auf Instagram. Damit versäumst du keine Neuigkeiten, denn davon gibt es jede Menge.

Jahresrückblick

Jahresrückblick

Wenn ich mir so überlege was ich in meinem Jahresrückblick schreiben könnte kommen mir schon die ersten Ideen. 

Laufen lernen

Was meine ich damit. Ich war Ende 2023 etwas angeschlagen und weit weg von meiner Marathonform. Ich wusste im März steht der Rom Marathon an und bis dahin muss ich fit sein. Es war ein anstrengender Weg im Training zurück zur Form zu kommen. Nachdem ich dann aber an 3 Sonntagen hintereinander über 30 km gelaufen bin, wusste ich, dass ich es schaffen werde. Wieder einmal hat sich meine Disziplin bezahlt gemacht.

Rom Marathon

Am 17.03. standen wir an der Startlinie des Rom Marathons. Manuel und Michi liefen ihren ersten Marathon. Es war ein perfekter Tag zum Laufen und die Kulisse war der Wahnsinn. Durch Rom zu laufen und dabei viele Sehenswürdigkeiten bestaunen zu können war genial. Die Stimmung beim Marathon selbst war auch sehr motivierend. Wir mussten ein wenig kämpfen, aber wir haben den Marathon geschafft. Und Manuel war so begeistert, dass er gar nicht mehr aufhören konnte zu laufen. Mittlerweile ist er mit mir beim Welschlauf und ohne mich in Berlin und in Graz einen Marathon gelaufen und hat auch 2 Ultramarathons gemacht. Und das in einem Jahr. Beeindruckend, oder? Nicht nur das, er hat auch einen Laufverein gegründet. Die Runningbuddys. Schaus dir an 😉 Wir haben dieses Erlebnis geteilt und wir machen das auch im Jahr 2025. Ich freu mich schon drauf.

Linz Halbmarathon

2 Wochen später ging es mit den Treeathletes by deisl.com zum Linz Halbmarathon. Geplant war ein gemütlicher Lauf. Es wurde dann eine gemütliche erste Hälfte und eine brutal heiße und schnelle zweite Hälfte. Mit knapp 1.45 Stunden konnte ich diese Veranstaltung abschließen. Ich war zufrieden und konnte wieder einmal Zeit mit meinen sportlichen Kollegen aus Schladming verbringen. Übrigens an diesem Tag war es so heiß, dass einige Teilnehmer kollabierten. Wir waren zwar fertig, aber wenigstens gesund und fit im Ziel.

Zürich Marathon

Und dann war ich schon beim Zürich Marathon. Direkt von Barcelona nach Zürich war allein vom Wetter eine grobe Änderung. Sonnenschein und 20°C Grad in Barcelona, und -2°C – +2°C Regen, Schneeregen und Graupelschauer in Zürich. Hier lief Rico, der CEO unseres Schweizer Unternehmens, seinen ersten Marathon. Ich hatte die Ehre ihn zu begleiten. Bei richtig miserablem Wetter standen wir an der Startlinie und begannen einfach zu laufen. Trotz des schlechten Wetters und der grauenhaften Bedingungen schaffte Rico seinen ersten Marathon. Wir hatten eine gute Zeit auf der Strecke und konnten uns unterhalten und kennenlernen. Rico ist an diesem Tag nicht nur zum Marathonläufer geworden, wir sind auch zu Freunden geworden. Der nächste Zürich Marathon ist 2025 und wir sind angemeldet und motiviert unsere Zeit zu verbessern.

Welschlauf

Weiter geht es im Jahresrückblick. Kurz nach Zürich kam auch schon der Welschlauf. Gemeinsam mit Peter, Wolfi und Manu nahmen wir als Gretzel teil. Wir liefen verkleidet als Kernölflaschen mit einer Scheibtruhe (Schubkarren) und unterhielten die Leute auf und an der Strecke. Wir genossen die Kulinarik und hatten einen schönen Tag. Am Ende wurde dieser sogar mit dem 2en Platz in der Gretzelwertung belohnt. Dazu sei aber gesagt, es gab nur 2 Teams. Wir hatten aber definitiv mehr Spaß.

Weitere Bewerbe im Jahresrückblick

Ich möchte gar nicht alle weiteren Bewerbe aufzählen. Das würde jetzt doch einiges in Anspruch nehmen. Aber eine kurze Übersicht möchte ich schon noch geben. Ich nahm noch am Großglockner Trail über 58 km mit 4.000 Höhenmeter teil. Peter und ich konnten hier unsere Zeit um ein paar Minuten verbessern. Nächstes Jahr nehmen wir hier an 2 Tagen und 2 Bewerben teil. Für uns ist das die Vorbereitung auf den Transalpin Run 2025.

Im September durfte ich auch noch am Jungfrau Marathon teilnehmen und auf den Eiger Gletscher laufen. 42,2 km mit 2.000 Höhenmeter bergauf. In 4:50 Stunden war ich fertig und damit deutlich schneller als von mir geplant. Es war der schönste Lauf, an dem ich je teilnehmen durfte.

Eines meiner persönlichen Highlights war es in Graz verkleidet als Frizi der schnelle Hecht einen ganzen Marathon als Maskottchen zu bestreiten. Dazu gibt es einen eigenen Artikel. 

Meinen bisher anstrengendsten Marathon durfte ich in Hannover am Laufband absolvieren. Während des Deutschen Diabetes Kongresses am Stand meiner Insulinpumpenfirma. Auch wenn es mir nur wenige angesehen haben, aber ich war bei diesem Lauf am Limit.

Deutscher Diabetes Kongress

Dieses Jahr durfte ich auch am Deutschen Diabetes Kongress teilnehmen. Und zwar einmal im Frühjahr und einmal im Herbst. Im Frühjahr liefen wir als mylife Diabetescare Team beim 5 km Diabeteslauf mit. Wir hatten am Messestand eine großartige Zeit und ich durfte viele neue nette Menschen kennenlernen. Über Social Media sind wir seitdem vernetzt.  Bei der Frühjahrestagung entstand auch die Idee mit dem Marathon am Laufband. Diese wurde dann im Herbst umgesetzt.

Des Weiteren möchte ich bei meinem Jahresrückblick auch erwähnen, dass ich das eine oder andere Interview führen durfte sowie an einer Podiumsdiskussion über Diabetes im Leistungssport teilnehmen konnte. Das war für mich echt spannend mit anderen Betroffenen und Experten mich auf einer Bühne vor hunderten Leuten auszutauschen. Es war sehr interessant und spannend andere Sichtweisen zu hören.

Ich nahm auch noch an einem Kundenevent in Leipzig teil. Hier durfte ich gemeinsam mit Othmar Moser und Sabine Carstensen medizinisches Personal über Diabetesfälle und Diabetes und Sport schulen. Für mich war dieses Diabetesjahr ein sehr gelungenes. Und ich freue mich schon auf 2025 und noch einige andere Events.

Was fehlt noch im Jahresrückblick?

Ich glaube ich habe das meiste bereits erwähnt. Vielleicht noch die Statistik zum Laufen. Ich bin dieses Jahr 2578 km (16km laufe ich jetzt im Anschluss) gelaufen, habe dabei über 26.000 Höhenmeter zurückgelegt und war insgesamt 271 Stunden unterwegs. Meine längste Strecke war knapp 58 km lang und dauerte 10:33 Stunden. Das ist zwar nicht mein stärkstes Jahr, aber das macht nichts. Ich bin am Aufbauen für die kommende Saison und den Transalpin Run. Ich freue mich schon sehr darauf und das Training macht mir richtig Spaß. Endlich wieder nach Plan trainieren und gemeinsam mit Sportmed Graz meine Ziele erreichen.

Besonders stolz bin ich auf die Erstellung meines Blogs. Angefangen mit einer Idee und der Versuch die Homepage selbst zu bauen, bis zur professionellen Umsetzung durch Fabian. Es gibt ein Logo, einen Slogan und eine Homepage, die ich sehr gerne präsentiere. Danke Fabian, dass du das gemeinsam mit mir gestemmt hast. Ich habe eine große Freude damit. Und sowie die Homepage schon aussieht wird sie im neuen Jahr noch weiterwachsen. Wir haben da ein paar Ideen. Ihr dürft also gespannt sein, was noch alles kommt. Dazu aber mehr im neuen Jahr.

Das wars, vielen Dank 2024

Und damit möchte ich meinen Jahresrückblick schließen. Ich habe schon ein paar Kleinigkeiten für das nächste Jahr verraten. Für den Rest wird es wieder einen eigenen Beitrag geben. Danke für dein Vertrauen und dass du meinen Blog liest. Es macht mir Spaß etwas geschaffen zu haben auf das ich stolz sein kann. Meine Texte schreibe ich übrigens ohne ChatGPT, der könnte bestimmt noch was lernen von mir 😉

Ich wünsche dir, deiner Familie und Freunde einen guten Rutsch ins neue Jahr. Gesundheit und Erfolg, aber das Wichtigste ein glückliches Jahr 2025. Viel Spaß beim Feiern und bis nächstes Jahr. Und wie jedes Mal, gerne darfst du ein Like oder Kommentar hierlassen. Gerne darfst du den Beitrag auch teilen. Es würde mich sehr freuen im nächsten Jahr noch mehr Reichweite zu bekommen. Prosit Neujahr!

Leistungsdiagnostik von Profis für Beginner bis zum Profi

Leistungsdiagnostik von Profis für Beginner bis zum Profi

Falls du dich fragen solltest: „Wofür ist Leistungsdiagnostik gut, wer führt das durch und was bringt es mir/dir?“, lade ich dich ein den Beitrag durchzulesen und ich hoffe ich kann alle Fragen beantworten die du so hast.

Was ist Leistungsdiagnostik?

Die Antwort von ChatGPT dazu ist folgende: „Leistungsdiagnostik ist ein wissenschaftlich fundiertes Verfahren, das eingesetzt wird, um die körperliche und/oder geistige Leistungsfähigkeit einer Person zu messen. Sie wird häufig in Sport, Medizin und Arbeitspsychologie angewendet, um die individuelle Leistungsfähigkeit zu bewerten und gezielt zu verbessern.“

Gut so hättest du es bestimmt auch rausfinden können nehme ich an. Ich möchte das aber näher erklären, was ich darunter verstehe und warum ich das mache. Das ist auch ganz einfach erklärt. Die Diagnostik hilft mir mein aktuelles Fitnesslevel zu bestimmen. Für mein Training ist das ganz wichtig und entscheidend. Ich erfahre meine Herzfrequenzbereiche und wo ich meine Defizite habe die trainiert gehören. Mit diesem Wissen kann ich gezielt in den schwächeren Bereichen trainieren, um meine Schwächen zu stärken.

Natürlich gibt es für jede Anwendung eigene Diagnostikmethoden und Ziele. Bei sportlicher Leistungsdiagnostik stehen andere Parameter im Vordergrund als bei medizinischen, arbeitspsychologischen oder bei Rehabilitations- oder Präventivdiagnosen. Ich werde aber nur die Leistungsdiagnostik im Sport erklären.

Leistungsdiagnostik ist also ein Tool, mit dem ich sehr schnell eine Einschätzung meiner Leistungsfähigkeit erhalte. Mit diesem Wissen kann das Training angepasst und verbessert werden. Das Verletzungsrisiko wird minimiert und die allgemeine Fitness wird genauso gesteigert wie das gezielte Lauf-, Kraft-, Schnelligkeitstraining oder was eben trainiert werden soll.

Wie läuft das bei mir ab?

Bisher durfte ich immer Steigerungsläufe auf der Laufbahn oder am Laufband absolvieren. Das sieht so aus, dass ich bei einer Startgeschwindigkeit von 6 km/h zu laufen beginne und die Geschwindigkeit erhöht wird, bis ich nicht mehr kann. Die Geschwindigkeit wird je nach Leistungsdiagnostik Methode nach einem bestimmten Protokoll angepasst.

Laufen

Zum Beispiel auf der Laufbahn alle 100 m um 0,5 km/h schneller werden. Dieser Test funktioniert mit einem akustischen Signal über eine Lautsprecheranlage an der Laufbahn. Der Ton wird in bestimmt Abständen ausgegeben und in immer kürzer werdenden Abständen ausgegeben, bis ich nicht mehr laufen kann.  Dann haben wir meine maximale Geschwindigkeit für diesen Test ermittelt und hoffentlich auch alle anderen wichtigen Parameter. Während des Tests trage ich einen Brustgurt mit Pulsuhr und eine mobile Spirometrie, welche meine Sauerstoffwerte misst. Laktat kann gemessen werden, wurde bei mir aber nie gemacht. Die Daten aus der Spirometrie und die der Uhr reichen normalerweise aus.

Am Laufband sieht der Test geringfügig anders aus. Ich starte ebenso bei 6 km/h. Die Geschwindigkeit wird, nach einer Eingewöhnung von 3 Minuten, pro Minute um 0,5 km/h erhöht. Wieder so lange bis ich die Geschwindigkeit nicht mehr halten kann. Alle 3 Minuten wird hier zusätzlich zur Herzfrequenz und den Sauerstoffwerten Laktat gemessen. Damit erhält man mehr Daten und kennt auch meine Laktatwerte bei bestimmten Herzfrequenzzonen. Ich kann noch präziser trainieren bzw. trainiert werden.

Rad

Ich durfte das auch am Rad machen. Allerdings nicht für mein Training, sondern für eine Studie mit Diabetes. Ich bin kein Fan des Radfahrens, möchte den Test dennoch erklären. Ich startete bei 80 W zu treten und jede Minute wurde um 20W mehr Widerstand. Der Widerstand wird dabei so lange erhöht, bis ich nicht mehr treten kann. Hier werden ebenso ein Brustgurt, eine Spirometrie und Laktatmessung durchgeführt. Damit erhalte ich die maximale Leistung, sowie meine anderen Trainingsbereiche, in denen ich trainieren darf. Für mich bleibt Radfahren ein Mittel zum Zweck, der Test war ganz lustig einmal zu machen.

Fazit

Eines haben alle Leistungsdiagnostiken gemeinsam, als Mensch „verliert“ man immer gegen die Maschine oder die Laufbahn. Die Laufbahn würde noch ein paar Runden aushalten, das Laufband könnte noch ein paar km/h schneller drehen und das Ergometer hätte noch mehr Widerstand drauf. Ich bin immer sehr vorsichtig bei den Tests, deswegen höre ich auch auf bevor was kaputt wird 😉

Wer führt sowas durch?

Die Durchführung von Leistungsdiagnostiken kann von jedem gemacht werden der sich mit den notwendigen Geräten auskennt. Die Auswertung erfolgt dann von Sportwissenschaftlern, Ärzten oder anderen Personengruppen, die sich in der Materie auskennen. Sie können auf Grund der gewonnen Daten die Schwellen und Trainingsbereiche ermitteln und bestimmen. Diese Daten sind für die Erstellung eines Trainingsplans sehr wichtig. Erst dann kann ein guter und funktionierender Trainingsplan erstellt werden.

Die Trainingsplanung

Bei der Erstellung des Trainingsplans wird auf meine Wünsche eingegangen. Dabei wird von meinem Trainer abgefragt, was mein Ziel ist, wie viel Zeit ich für das Training aufwenden kann und was neben dem normalen Training noch ergänzend trainiert wird. Ergänzend zu meinem Lauftraining führe ich Krafttraining gezielt fürs Laufen durch. Mein Lauftrainer bezieht die Krafttrainings in den Plan mit ein, lässt mich aber mein Training selbst machen oder von jemanden anderes planen. In meinem Fall arbeite ich mit Christian Almer von Sportmed Graz und mit Peter Preis von Praxis Orange zusammen. Christian kümmert sich um meinen Laufplan mit 4-5 mal laufen pro Woche. Peter übernimmt den Teil mit dem Kraft- und dem plyometrischen Training für 2 Einheiten pro Woche.

Die Trainingsausführung

Mein Training ist sehr umfangreich und nimmt einiges an Zeit in Anspruch. Ohne dieses Training wäre ich nicht in der Lage meine gewohnten und bekannten Leistungen abzurufen. Ich integriere es in meinen Alltag. Das Training kann durchaus meinen Tag bestimmen. Wenn ich um 5 Uhr morgens im Fitnessstudio trainiere, dann kann ich frühesten um 07:00 den ersten Onlinetermin wahrnehmen. Ist mein Termin vor Ort, muss ich entweder das Training verschieben oder noch früher trainieren. Wie du sehen kannst, ist es mir sehr wichtig, dass ich mein Training durchziehen kann. In seltenen Fällen lasse ich auch Mal ein Training ausfallen. Ich versuche es erst gar nicht nachzuholen, sondern nutze die Pause, um ein Plus an Regeneration herauszuholen. Es sei denn es fällt aus, weil ich am Vorabend versucht habe mir 8-armig die Hopfentorpedos reinzuorgeln. Ich weiß, dass das nicht gut ist, aber ich mach es trotzdem ab und zu.

Ein Training, welches ausgefallen ist, nachzuholen sorgt bei mir für Stress. Ich habe gelernt, dass es schon ok ist, manchmal ein Training ausfallen zu lassen. Egal ob es aus Zeitmangel, gesundheitlichen Gründen oder der Party vom Vorabend ist. Besser ist es, wenn die ausgeführten Trainings in der richtigen Qualität ausgeführt werden. Dann habe ich mehr davon. Außerdem bin ich auch nur ein Mensch wie jeder andere und habe nicht immer Lust auf Training. Es ist nur menschlich. Ich trainiere zum Spaß und mach meine Wettkämpfe aus Überzeugung andere zu motivieren und zu zeigen, dass mein Diabetes ein Grund aber kein Hindernis ist Sport zu treiben. Spaß am Sport sozusagen.

Fazit Leistungsdiagnostik

Für wen ist also Leistungsdiagnostik geeignet? Ich kann sagen für jeden der etwas an seinen sportlichen Ambitionen oder am Lebensstil ändern möchte. Für jeden der seine Ziele in die Höhe schrauben und besser werden möchte. Aber auch für viele andere Ziele kann so eine Leistungsdiagnostik gut sein. Durch das Ermitteln der verschiedenen Bereiche können so die perfekten Zonen für Fett- oder Kohlenhydratverbrennung ermittelt werden. An ein Kalorienziel gekoppelt kann man so gezielter und einfacher abnehmen. Umgekehrt funktioniert das auch. Wenn man Muskeln aufbauen möchte, kannst du dir diese Infos zu Nutze machen. Wie du siehst, ist also eine Leistungsdiagnostik nicht nur den Profis und Spitzensportlern vorbehalten. Jeder kann das machen und seinen Nutzen daraus ziehen. Und wenn du eine Empfehlung für eine Leistungsdiagnostik oder einen Physiotherapeuten benötigst, kontaktiere mich doch. Ich empfehle dir gerne meine Ansprechpartner weiter.

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Handicap, na und?!

Handicap, na und?!

Ist ein Handicap der Weltuntergang? Oder ist ein Rückschlag die Möglichkeit so richtig Gas zu geben?

Welches Handicap?

Michi hat es wie ich mit dem Diabetes gesehen. Das ist nicht der Weltuntergang, das ist eine Chance. So wendete er das vermeintliche Handicap in eine positive Richtung.

Nach einem Motorradunfall wurde Michi einen Monat später sein linkes Bein amputiert. Er hatte Glück, dass es „nur“ das Bein war und es ihm ansonsten gut ging. Auf den Unfall möchte ich heute nicht näher eingehen. Dazu ein anderes Mal mehr.

„Naja ich kann nicht mehr schlecht drauf sein, ich kann nicht mehr mit dem falschen Fuß aufstehen!“ war nur eine von vielen Aussagen von ihm. Gekonnt und mit Witz hat er sein Schicksal angenommen und das Beste daraus gemacht. Nachdem alles gut verheilt war und er mit der Reha beginnen konnte, machte er sich auch gleich auf die Suche nach einer passenden Sportart für ihn. Er musste ein wenig suchen und ausprobieren fand aber dann das perfekte Spiel für ihn. Para Eishockey weckte seine Leidenschaft wieder Sport zu machen.

Was ist Para Eishockey?

Para Eishockey ist Eishockey für Menschen mit Beeinträchtigung der unteren Extremitäten. Das bedeutet, solange die Hände und der Oberkörper in Schuss sind, kann man diesen Sport ausüben. Eine Querschnittslähmung der Beine ist also auch kein Hindernis. Gespielt wird in einem Schlitten sitzend mit zwei Schlägern. An den Enden der Schläger sind Metallzacken angebracht. Damit ist es möglich sich am Eis fortzubewegen. Die andere Seite der Schläger funktioniert dabei als Schläger. Im Gegensatz zum Eishockey wird hier mit einem Schläger pro Hand gespielt. So kann man antauchen und mit jeder Hand schießen. Sofern die Technik beherrscht, wird natürlich. Es ist ein sehr anstrengender Sport. Speziell für den Oberkörper und die Rumpfmuskulatur ist kann das sehr fordernd sein. In der Bundesliga dürfen auch nicht beeinträchtige Menschen genauso mitspielen. Wenn du also Lust hast es auszuprobieren schau doch mal auf dem Instagram des Graz 99ers Parahockey Teams vorbei.

Michi hat also Para Eishockey für sich entdeckt und begann zu spielen. Er gründete einen Verein und fuhr zu Trainings in Kärnten und Niederösterreich. Dann wurde auch in Graz und Umgebung gespielt. Nach einer Saison zum Trainieren wurde eine Liga gegründet. Die österreichische Para Eishockey Staatsmeisterschaft (Die Bundesliga). Pro Jahr haben sie so an mehreren Wochenenden ihre Spiele. Zu Trainingszwecken nehmen sie auch an internationalen Turnieren in anderen Ländern teil. Mittlerweile gibt es auch wieder ein Nationalteam von Österreich. Hier wurde erst vor kurzem die Weltmeisterschaft in Thailand ausgetragen. Österreich erreichte hier den 3 Platz und damit Bronze. Ein Erfolg auf dem man stolz sein kann. Damit du dir vorstellen kannst wie anstrengend das ist, habe ich dir hier ein Video von Chris Stephan verlinkt. Der Moderator von Puls 4 der es im Selbstversuch ausprobiert hat. Schau es dir an und wenn du dann Lust hast es auszuprobieren melde dich einfach bei Michi.

Die nächste Gelegenheit

Die nächste Gelegenheit diesen Sport zu sehen, ist am 07.12.24 und 8.12.24 in der Eishalle „Bunker“ Graz Liebenau. Hier spielen die Graz 99ers Paraeishockey gegen die Mannschaft vom KAC (Klagenfurt). Die Termine und den Spielplan kannst du von der Instagram Seite der Mannschaften entnehmen. Wer nicht vor Ort sein kann es aber dennoch sehen möchte, der hat die Möglichkeit über einen Livestream die Spiele zu verfolgen. Auch hier kannst du die Infos rechtzeitig zu den Spielen auf Instagram sehen. So verpasst du garantiert nichts. Die Spieler freuen sich aber auch über zahlreiche Zuschauer und eine gute Stimmung bei den Spielen. Vorbeischauen, anfeuern und sich in der Kantine mit kalten oder warmen Getränken versorgen. So kann man das zweite Adventwochenende auch schön verbringen.

Die nächste Möglichkeit den Sport selbst auszuprobieren ist am besten mit Michi auszumachen. Entweder kontaktierst du ihn über Instagram. Ich habe ihn vorher verlinkt oder über die Emailadresse paraeishockey@99ers.at . Ich habe es damals, wie Michi begonnen hat 2- oder 3-mal mittrainiert und es auch versucht. Bei mir ist es gleich wie beim Eishockey. Fehlendes Talent wurde durch Kondition ausgeglichen. Mir war es dann aber doch zu viel neben meinen anderen Aktivitäten. So hat Michi seine Sportart und ich meine. Wir haben beide unseren Spaß daran und brennen für unseren Sport. Und wenn du mal zusehen kommst, hast du gute Chancen mich schreiend im Publikum zu sehen. Am besten stellst du dich gleich dazu und feuerst die Mannschaft mit an.

Ist ein Handicap immer ein Handicap?

Was ich mit der Frage sagen will, ist ganz einfach. Auch wenn es im ersten Moment schlimm erscheint, kann sich doch etwas Schönes daraus ergeben. Michi hat den Kopf nicht hängen lassen. Er hat seine Möglichkeiten geprüft und versucht das Beste daraus zu machen. Natürlich war nicht immer Sonnenschein auf seinem Weg zurück. Und manchmal sind finstere Wolken am Himmel gewesen. Aber mit der richtigen Einstellung und guten Zuspruch von der Familie und den Freunden hat Michi immer einen Weg gefunden, der für ihn gepasst hat. So fand er eine neue Leidenschaft, die ihn fordert und Spaß macht. Mittlerweile konnten bereits viele den Sport ausprobieren und Michi konnte neue Spieler für sein Team gewinnen. Ich freue mich für ihn und dass es dafür eine Liga gibt in der gespielt werden kann. Es ist beeindruckend zu sehen wie schnell das Spiel ist und wie spannend es sein kann.

Und wirst du beim nächsten Spiel als Zuseher dabei sein? Oder hast du schon mal Para Eishockey ausprobiert? So oder so wünsche ich dir schon mal viel Spaß beim Zusehen oder ausprobieren. Lass mich doch wissen wie es dir gefallen hat. Gerne kannst du das hier kommentieren, liken oder auch teilen. Ich würde mich darüber freuen.

Maskottathon

Maskottathon

Bestimmt fragst du dich jetzt, was ist ein Maskottathon und wieso finde ich dazu bei Google nichts. Bis heute hat es das Wort noch nicht gegeben. Glaube ich zumindest.

Was ist ein Maskottathon?

Ein Maskottathon ist ein Marathon im Kostüm eines Maskottchens. Ein Marathon ist an und für sich schon anstrengend genug, aber man kann das steigern. Und genau das habe ich beim Graz Marathon gemacht. Ich schnappte mir das Kostüm vom schnellen Hecht Frizi und lief einen Marathon. Peter, ein sehr guter Freund von mir lief mit. Er war ein Känguru. Frizi ist übrigens das offizielle Maskottchen des Kärnten läuft Halbmarathons. Dazu aber später mehr.

Falls du dir auch noch die Frage stellst, wie man sich auf so einen Lauf vorbereitet versuche ich es zu erklären. Ich trainiere ganz normal. Ohne Kostüm. Mache meine langen Läufe und meine Intervalle. Gehe zwei Mal die Woche ins Fitnessstudio für Krafttraining. Und bis zu zwei Mal die Woche bouldern. Das mache ich als Ausgleich. Dann nehme ich an einigen Marathons im Jahr einfach so teil und laufe mit. Mal schneller, mal langsamer. Wie es mir gerade passt. Und so manchen Marathon laufe ich tatsächlich verkleidet. Und das meistens auch noch in einer halbwegs passablen Zeit.

Warum ich verkleidet laufe?!

Das ist einfach zu beantworten. Ich habe bei einem Wettbewerb teilgenommen und bin dort mehr gelaufen als alle anderen. Ich wusste im Vorfeld, dass ich mehr laufen würde und habe mich dann auch noch als Bierflasche verkleidet. Auf der Strecke habe ich einen anderen Ultraläufer kennengelernt und wir haben gemeinsam das Rennen beendet. Wir wurden zusammen in der Kategorie Ultra Grazathlon Erster. Es war sehr lustig und wir waren auf jeder einzelnen Runde schneller als viele die nur eine liefen. Wir wurden angefeuert und bestaunt. Das hat mich so sehr motiviert, dass ich von da an immer wieder mal im Kostüm gelaufen bin.

Es ist für mich immer eine Freude wenn die Leute an und auf der Strecke mich anfeuern. Einige davon glaube ich kann ich so motivieren, dass sie selbst mitmachen wollen. Und die die schon laufen ziehen es hoffentlich durch und haben (hoffentlich) Spaß dabei. Ich habe es auf jeden Fall. Was mir am meisten Freude bereitet sind die zusehenden Kinder. Das Leuchten und Lachen in ihren Augen treibt mich extrem an. Dafür mach ich das. Ich muss keine Bestzeit erzielen. Ich will einfach Spaß und eine gute Zeit haben.

Aufwärmen für den Maskottathon – Ferdi Flott

Für den Graz Marathon habe ich mich als Ferdi Flott aufgewärmt. Das ist das offizielle Maskottchen vom Graz Marathon. Zwei Tage lang durfte ich durch den Citypark Graz laufen und Leute bespaßen. Und auch mich selbst. Bei diversen Austellern habe ich Liegestütze, Hampelmänner oder Fotos gemacht. Es sind dabei einige lustige Fotos und Videos herausgekommen. Ich habe auch einige Geschäfte besucht und dort für Lacher gesorgt. Vielleicht ist mein zweites Standbein ein professionelles Maskottchen zu sein. Nach diesen zwei Tagen hieß es laufen. Das Team vom Graz Marathon war etwas erstaunt und skeptisch ob ich wirklich verkleidet laufen würde. Sie gaben mir aber gerne das schnelle Hecht Kostüm Frizi und ließen es mich probieren. Es war anstrengend aber auch sehr lustig, dazu im nächsten Absatz mehr.

Der schnelle Hecht Frizi – Maskottathon

Gestern am 13.10.2024 lief ich wie schon vorher erwähnt mit Peter verkleidet den Graz Marathon. Das Wetter war perfekt zum Laufen. Leicht bewölkt Temperaturen zwischen 10°C und 15°C. Unsere Kostüme waren absolut zum Laufen geeignet. Das Känguru Kostüm von Peter war ohne Gesichtsmaske und so bekam er besser Luft. Ich hatte den Hechtkopf von Frizi auf. Der Kopf hat ein schmales aber gutes Sichtfenster. Ich bekam ausreichend Luft. Bei den Versorgungsstationen nahm ich den Kopf ab um zu trinken oder Bananen zu essen. Bananen sind nicht die Lieblingsmahlzeit von Fischen, aber in der Not frisst der Teufel fliegen. Die hätte auch Frizi gerne gehabt. Das Wasser war Überlebenswichtig. Solange außerhalb des Wörthersees überlebt Frizi sonst nicht. Die erste Runde lief ich auch noch mit den Überschuhen vom Kostüm. Bei der Abzweigung zu ersten Runde habe ich sie abgegeben. Sie waren einfach zu schwer um eine gute Zeit zu laufen. Außerdem habe ich meine Beine schon zu spüren begonnen. Es war einiges an zusätzlichem Gewicht. Die erste Hälfte liefen wir in knapp 2:10 Stunden.

Auf der zweiten Runde hatten wir noch mehr Spaß. Bei Kilometer 30 gab es für mich eine Forelle Blau (eine Flasche Puntigamer Bier) und für Peter einen Burek. Normal essen Känguru auch etwas anderes, wir nahmen was da war. Es fällt schon fast in die Kategorie Doping, ist aber im legalen Bereich und erlaubt. Wir wurden auf der gesamten Strecke angefeuert und gefeiert. Es hat uns sehr motiviert und immer weiter Richtung Ziel getrieben. Wir sind eine solide Pace gelaufen und konnten bei den Verpflegungsstationen einfach stehen bleiben. So konnten wir stressfrei trinken und jausnen. Wir konnten unsere Reserven hochhalten und den Marathon entspannt laufen. Auch wenn das komisch klingen mag, aber wir sind bereits einige Marathons gelaufen und unsere Bestzeiten sind in Ordnung. Wir wissen was wir tun und können deswegen behaupten, dass wir entspannt einen Marathon laufen können.

Fazit

Ich empfehle niemandem so etwas ohne entsprechendem Training nachzumachen. Die Distanz ist nicht zu unterschätzen. Dann kommen noch andere Faktoren dazu wie das Wetter, die Tagesverfassung und der Trainingszustand. Für mich war es ungefähr der vierzigste Marathon. Ich wage mich mittlerweile zu behaupten ich weiß was ich mache. Auch wenn es vielleicht nicht so wirkt.

Es mag auch sein, dass mich manche für verrückt halten, aber das ist mir egal. In dem Fall bin ich gerne verrückt. Ich habe meinen Spaß und ich mach es gerne. Wenn ich damit andere motivieren kann dann ist das für mich ein Erfolg. Ich muss nichts gewinnen oder der Beste sein. Es reicht mir andere zu motivieren das ist mein Gewinn und meine Medaille. Die Freude der anderen zu sehen was sie geschafft haben.

Bist du auch mitgelaufen? Wie ist es dir gegangen? Ganz egal welche Distanz du gelaufen bist. Du kannst stolz auf dich sein 🙂

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Und falls du mich sponsern willst darfst du das natürlich auch gerne machen. Ich bin offen für Vorschläge 😉