von Mauzi | Nov. 16, 2025 | Beiträge ohne Diabetes
Was ein Triathlon ist, wissen sehr viele Personen. Was der Austria Extreme Triathlon (Website, Instagram) ist, schon nicht mehr so viele. Zu den Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen kommen noch ein paar „Kleinigkeiten“ dazu. Schwimmen in einem Fluss. Zwar im Staubereich dennoch gibt es eine Strömung. Beim Radfahren und Laufen darf man dann noch ein paar Höhenmeter naschen. Und weil das noch nicht genug ist, liegt der Start und das Ziel ca. 220 km auseinander. Verrückt? Extrem!
Warum kein normaler Triathlon?
Ich finde einen normalen Triathlon einfach nur langweilig. Bitte nicht falsch verstehen. Die sportliche Leistung jedes Athleten ist beeindruckend. Aber mit tausenden anderen ins Wasser zu springen und sich im Wasser zu prügeln interessiert mich nicht. Ich habe nicht den Anspruch zu gewinnen oder besser zu sein als jemand anders. Ich will mein Bestes geben und Spaß haben. Außerdem bin ich bereits bei so vielen Wettbewerben am Start gestanden, dass ich diese Massenstarts nicht cool finde. Es ist einfach irre viel los und Stress pur. Es kommt mir immer ein wenig vor wie eine Prüfung und alle haben Angst nicht genug gelernt zu haben. Dabei sollte es ganz anders sein. Man sollte sich freuen, dass es endlich losgeht und man das tun kann, worauf man sich Monate vorbereitet hat. Der Austria Extreme Triathlon ist familiärer als ein Massenevent dafür aber um eine Spur anstrengender.
Und das ist der Grund, warum ich das machen möchte. Ich war als Supporter dabei, ich durfte die Staffel absolvieren und dann fehlt logischerweise der Einzelstart. Mittlerweile müsste auch jeder mitbekommen haben, dass ich es gerne ans Limit treibe. Mir macht es Spaß meine Grenzen immer wieder aufs Neue kennenzulernen und zu verschieben. Ich finde es beeindruckend wie viel möglich ist und was ich leisten kann. Wird es eine Challenge? Mit Sicherheit. Werde ich fluchen und mich im Training fragen, warum ich mir das angetan habe? Absolut. Wird es Spaß machen? Logisch. Vielleicht nicht immer, aber meistens. Werde ich es schaffen? Das ist mein Ziel. Es geht mir um keine bestimmte Zeit oder Platzierung. Alles egal. Durchkommen, Spaß haben und genießen. Mit Beständigkeit und meinem eisernen Willen zieh ich das durch. Erst das Training und dann den Triathlon. Aus Erfahrung weiß ich, dass das Training eh härter ist! 😉
Die Hürden
Diabetes
Erste Hürde und an die habe ich gar nicht so gedacht. Diabetes. Wie mach ich das beim Schwimmen? Mit Pumpe und Handy im Neopren? Ohne Pumpe und Handy im Blindflug? Gebe ich mein Handy jemanden im Boot und hoffe darauf, dass das Boot bei mir bleibt? Sollte ich dazwischen etwas essen/ trinken oder wird es auch ohne gehen. Was könnte passieren, wenn ich meine Sachen mitnehme und sie kaputt werden? Oder ich nehme es nicht mit und es passiert deswegen etwas. Dann ist das Rennen zu Ende bevor es begonnen hat. Wie wird es am Rad und beim Laufen dann laufen? Wie viel Kohlenhydrate muss ich aus Diabetessicht konsumieren und wie viel, um nicht auszubrennen. Wen fordert es mehr. Mein Equipment oder mich?
Mein Diabetesmanagement werde ich mit Othmar Moser auf der Diabetes & Sportambulanz am LKH Graz in Angriff nehmen. Othmar kenne ich seit meiner Diagnose Diabetes. Ich war in unzähligen seiner Studien und durfte schon viel lernen. Gemeinsam werden wir eine Strategie fürs Training und dann Tag X aufstellen. Seine Erfahrung & Fähigkeiten und mein Selbstvertrauen ist eine Mischung, die mich sicher ans Ziel bringen wird. Ich freue mich jetzt schon auf die Gespräche, die Auswertungen und dann auf das gemeinsame Glas Sauvignon Blanc nach dem Triathlon.
Schwimmen
Als Kind bin ich viel und sogar ganz gut geschwommen. Irgendwann wars dann aber vorbei und ich habe das nicht weiterverfolgt. Das darf ich nun wieder ganz neu lernen. Also eigentlich die Technik im Kraulen. Schwimmen kann ich noch immer. Und tauchen wie ein Stein. Das wars dann schon. Mit Ana habe ich eine fantastische Trainerin gefunden und sie wird mir das schon beibringen. Außerdem habe ich dann eh 2:15 Stunden Zeit, um die Strömung der Mur zu genießen. Ich habe also den leichteren Teil erwischt. Lernen wie es geht, üben, üben, üben und dann einfach ins Wasser steigen, tief durchatmen, alles, was ich gelernt habe, vergessen und ums Überleben kämpfen. Klingt machbar, oder?
Radfahren & Laufen
Beim Radfahren und Laufen schaut die Sache anders aus. Da benötigt es wenig technisches Verständnis. Hier sind „nur“ die Distanz und die Höhenmeter eine Hürde. Es ist dann doch ein ganz schönes Stückchen von Graz zum Dachstein. Und darauf freue ich mich am meisten. Ich stell mir vor wie schön es ist bei perfektem Wetter einmal quer durch die Steiermark zu radeln und dann zu laufen. Dazwischen gibt es kohlenhydrathaltige Snacks, schöne Aussicht und jede Menge Spaß. Bestimmt wird es auch super anstrengend. Aber wen juckts. Es macht jeder Teilnehmer freiwillig. Und alleine ist auch niemand.
Alles gute Fragen die ich mir erst seit kurzem stelle. Bis zum 20.06.2026 sollte ich dann die Antworten haben. Bedeutet für mich ich habe nun etwas mehr als 8 Monate Zeit um es auszuprobieren und dann einfach zu machen.
Die Unterstützung
Triathlon Trainingsplanung
Ohne Unterstützung wäre so ein Projekt binnen 8 Monate zu stemmen nicht möglich. Ok für mich kann niemand anderes trainieren, Technik lernen und dranbleiben. Es kann mir auch niemand die mentalen Fähigkeiten einfach so geben, dass ich genug Biss habe es durchzuziehen. Daher habe ich mich entschieden Sportmed Graz zu bitten meine Trainingssteuerung zu übernehmen. Ich habe bisher sehr gute Erfahrungen mit Chris und Ana gemacht. Sie haben den schweren Part sich das Training zu überlegen, wie sie mich bis Juni so fit bekommen, dass ich es wie einen Spaziergang im Park wirken lasse. Ich brauch dann auch nur mehr trainieren. Mein Lieblingspart bei solchen Projekten. Einfach das Umsetzen was mir die Profis sagen.
mylife Diabetescare
Wie auch schon beim Transalpine Run werde ich beim Austria Extreme Triathlon von mylife unterstützt. Nicht nur mit dem AID-System (Insulinpumpe, Sensor, App), sondern auch von vielen sehr freundlichen Mitarbeitern, die wie ich gut gelaunt sind und wissen, was alles möglich ist. Gemeinsam möchten wir zeigen, dass Diabetes auch eine Motivation sein kann. Eine Motivation erst recht das zu tun, was ich machen möchte. Nicht nur mir selbst sondern auch anderen zeigen kann, dass Vieles möglich ist. Und das finde ich ist eine schöne Sache. Seitdem ich das mylife System benutze, habe ich festgestellt, dass das noch nicht das Ende der Fahnenstange ist. Ich glaube da geht noch mehr und wir werden sicher noch einige gemeinsame Projekte gemeinsam machen. Schon mal danke für alles was bisher war und was noch kommen wird.
Der Supporter
Ganz besonders freut es mich, dass mich Marko begleiten wird. Das freut mich auch deswegen, weil wir schon gemeinsam einen Marathon in Sevilla gelaufen sind und ich ihn da begleiten und unterstützen durfte. Dieses Mal drehen wir den Spieß um und er darf sich um mich kümmern. Das ist das schöne am Sport. Er verbindet Menschen miteinander und lässt Freundschaften entstehen. Und schon mal entschuldige Marko, wenn ich zwischendurch fluche. Ich bin mir fast sicher, dass das passieren wird 😉
Los gehts
Ich freue mich auf dieses Abenteuer. Auf das Training, das Blutzuckermanagement, die Herausforderung alles unter einen Hut zu bekommen und und und. Am besten du folgst mir auf Instagram und begleitest meine Reise vom Schwimmen wie ein Stein über Radeln wie Lance Amstrong und Laufen wie Speedy Gonzales. Wenn du was wissen möchtest oder Tipps hast, dann rein damit in die Kommentare. Ich freue mich auch über Likes oder wenn der Beitrag geteilt wird. Bis bald 🙂
von Mauzi | Juli 8, 2025 | Beiträge ohne Diabetes
Was hat es mit dem Titel auf sich? Schon länger plane ich diesen Beitrag zu schreiben. Im Zuge meiner NLP Master und Mentaltrainer Ausbildung habe ich meine Diplomarbeit dazu geschrieben. In der Diplomarbeit ging es um die Bewältigung von Panikattacken (selbst erlebt), um die Entwicklung von Bewältigungs- und Erfolgsstrategien sowie das Beschreiben meiner Motivation. Ich möchte hier aber nicht meine Diplomarbeit präsentieren. Viel mehr möchte ich den Beitrag angelehnt an meine Diplomarbeit schreiben. Schon gespannt? Dann geht’s jetzt los.
Der Vergleich mit anderen
Wie realistisch ist es sich mit Berufssportler zu vergleichen und zufrieden mit den eigenen Ergebnissen zu sein? Nicht besonders, oder? Würde ich mich mit den Größen des Marathons oder Ultramarathons vergleichen, hätte ich gar nie begonnen zu laufen. Und der Grund dazu ist einfach. Meine Chance jemals einen World Major Marathon zu gewinnen ist nicht besonders hoch. Eher gewinne ich im Lotto, noch wahrscheinlicher werde ich von einem Blitz erschlagen. Also warum habe ich mit dem Laufen begonnen, wenn ich nicht gewinnen will? Was treibt mich an? Und warum bin ich der Meinung, dass mein größter Gegner ich selbst bin? Stellst du dir manchmal auch diese Fragen? Der Grund ist einfach. Es macht mir Spaß. Und ich laufe gerne bei der einen oder anderen Veranstaltung mit. Allerdings nicht um zu gewinnen oder mich mit Max Mustermann zu vergleichen. Sondern um mich mit mir selbst zu messen.
Ich habe gelernt es bringt mich nicht weiter oder motiviert mich, wenn ich gegen Max Mustermann oder Susi Sorglos im Vergleich stehe. Sie haben vielleicht mehr Zeit zu trainieren. Oder bereiten sich anders vor als ich. Möglicherweise haben sie auch bessere Voraussetzungen, weil sie schon länger oder härter trainieren. Vielleicht haben sie bessere Gene oder einfach einen besseren Tag als ich. Ich weiß es nicht. Und es ist mir auch egal. Sie stehen gleich wie ich an der Startlinie bei der gleichen Veranstaltung und wollen vermutlich das gleiche wie ich. Ihr Bestes geben. Oder auch einfach nur Spaß haben? Es könnte auch sein, dass sie sich ein persönliches Ziel gesetzt haben, welches sie erreichen wollen. Die ersten 5 km durchlaufen. Einen Marathon schaffen. Ihre persönlich beste Leistung abrufen. Sich selbst beweisen, dass sie alles schaffen können wenn sie wollen und dafür arbeiten.
Egal welches Ziel sie haben, es ist nicht meines. Daher kann ich mich gar nicht mit ihnen vergleichen. Es macht mich nicht glücklich, wenn sie vor mir im Ziel sind. Es macht mich auch nicht glücklich, wenn ich vor ihnen ins Ziel komme. Lange habe ich trotzdem auf die Platzierungen geachtet und mich gefreut, wenn ich unter den besten 10 war. Oder mal unabsichtlich auf einem Podestplatz gelandet bin. Und ja ich habe hart trainiert um gewisse Ziele zu erreichen oder daran zu scheitern. Irgendwann habe ich dann doch gelernt, dass es mir nichts bringt auf die Platzierung anderer zu schauen und mich zu vergleichen. Ich habe aufgehört damit und schlagartig hat mir laufen wieder viel mehr Spaß gemacht. Auch das Training ging leichter von der Hand. Mir wurde klar, wenn ich mich vergleichen möchte, dann nur mit mir.
Mein größter Gegner bin ich
Als ich aufgehört habe mich mit anderen zu vergleichen, habe ich festgestellt, dass ich nur einen Gegner habe. Das bin ich. Und das war nicht nur meine größte Erkenntnis, die ich gewonnen habe, sondern auch meine größte Sorge. Ich kann niemand anderen verantwortlich machen für meinen Erfolg oder das Ausbleiben davon. Es trainiert auch niemand für mich um besser zu werden oder, dass ich meine Fitness erhalten kann. Dafür muss ich selbst arbeiten. Bedeutet, aber auch ich kann mich nur mit mir selbst vergleichen. Und daran erkenne ich Fortschritt, Stagnation oder Rückschritt. Dabei wurde mir auch klar, dass ich nicht mit einer Trainingseinheit besser oder schlechter werde. Es ist die Summe von guten oder schlechten Einheiten, die es ausmachen. Mit dieser Einsicht wurde ein weiterer Skill freigeschaltet. Geduld. Eine Tugend, wenn man so will, dieich nicht kannte. Am liebsten habe ich immer alles gleich und sofort erledigt.
Von da an bin ich nur mehr für und gegen mich gelaufen. Egal ob im Training oder im Wettkampf. Selbst wenn es mir keinen Spaß gemacht hat, oder ich aufgeben wollte, wusste ich der Grund, warum ich aufhören will, ist weil ich nicht mehr mag. Selten habe ich ein Training abgebrochen. Noch seltener einen Wettkampf. Und wenn ich aufgehört habe, dann nur weil ich festgestellt habe, dass es meiner Gesundheit schaden würde weiterzumachen. Mein Ego habe ich dabei ausgeblendet. Das war in dem Moment, wo ich aufhören wollte, weil mein Schweinehund lieber zu Hause faul auf der Couch gesessen wäre, sich ein Bier und Burger einverleibt und anderen beim Sport zugesehen hätte. Das zu unterscheiden durfte ich auch lernen. Und dann begann ich mich mit mir selbst zu vergleichen. Nicht mehr mit anderen oder Ergebnislisten. Meine Siege gegen mich sind fast bei 100%.
Warum nur fast? Ganz einfach. Ich bin auch nur ein Mensch und keine Maschine. Manchmal habe ich einfach keine Lust und höre auf. Das passiert zwar selten, aber es kommt vor. Und das ist genauso gut wie ein Training, welches ich absolviert habe. Manchmal belohne ich mich damit aufzuhören oder ein Training erst gar nicht zu starten. Dann setze ich mich mit meinem Schweinehund in den Garten und genieße es faul zu sein. Es gehört dazu und tut mir gut. Außerdem denk ich mir, wenn ich mal wirklich nicht will, dann brauche ich eine Pause und gönne sie mir. Das Schönste an der Auszeit ist, ich kann sie mir leisten. Ich lebe nicht vom Sport. Viel mehr lebe ich dafür. Damit bleibe ich motiviert und möchte immer weitermachen. Solange ich gesundheitlich in der Lage bin.
Meine Motivation
Ich wurde schon des Öfteren gefragt was mich motiviert und antreibt einen Marathon zu laufen oder überhaupt so viel Sport zu treiben. Es ist die Freude an der Bewegung. Die Freude andere zu motivieren sich zu bewegen. Ihren Sport auszuüben und an ihren Zielen dranzubleiben und sie auch zu erreichen. Die Geschichten die Sport schreibt sind so vielseitig wie das Leben. Erfolg und Misserfolg liegen oft so knapp aneinander. Und nichts funktioniert ohne das andere. Erfolge motivieren mich weiterzumachen. Misserfolge motivieren mich härter zu arbeiten oder meine Ziele zu überdenken. Meine Ziele setze ich meistens realistisch und schaffbar, selten sind sie himmelhochtrabend und kaum zu bewältigen. Ich liebe die Herausforderung und mich selbst an meine Grenzen zu bringen. Die Komfortzone ist für mich ein Bereich, in dem ich mich oft lange genug aufhalte. Daher rührt meine Motivation. Mich selbst zu fordern und meine Grenzen zu erforschen oder zu verschieben.
Dann ist da noch mein treuer Begleiter Diabetes. Auch das ist für mich mehr Motivation als ein Hindernis. Es gibt genug Personen, die glauben das hindert mich im Alltag, oder im Sport. Ganz im Gegenteil. Es treibt mich an. Ich weiß, dass ich mehr bedenken und planen muss. Besser auf mich und meinen Körper schauen darf als Dagobert Durchschnitt. Ich sehe darin keinen Nachteil. Es ist meiner Meinung nach ein Vorteil. Ich kenne mich sehr gut. Meine Gefühlzustände oder wann ich Kohlenhydrate, Salz oder Wasser im Training/Wettkampf konsumieren muss. Wenn das kein Vorteil ist, dann weiß ich auch nicht. Selbst wenn die Technik versagt und ich bei einem Wettbewerb auf die „alte“ Technik ohne Sensor und Insulinpumpe umsteigen muss, dann kann ich das. Weil ich es gelernt habe und im Notfall können muss. Das beruhigt mich. Und es treibt mich an. Damit möchte ich auch anderen Mut machen.
Und diesen Mut, den ich für mich selbst entdeckt habe, möchte ich weitergeben. Mut den ich ohne meine Diabetes Diagnose vielleicht gar nicht entdeckt hätte. Sowie ich mein größter Gegner bin, bin ich auch mein größter Motivator, Unterstützer und Fan. Klingt vielleicht egoistisch oder eingebildet, aber das Gegenteil ist der Fall. Durch mein Vertrauen in mich selbst, weiß ich wozu ich in der Lage bin und was ich alles schaffen kann. Das Wissen in meine Fähigkeiten gibt mir Sicherheit und Halt bei meinem Zielen. Mein Antrieb ist mir selbst und anderen zu zeigen, was mit Diabetes möglich ist. Und alles, was mit Diabetes möglich ist, ist auch ohne mit Sicherheit zu schaffen. Das ist meine Motivation, das ist mein Treibstoff, der mich antreibt. Das und Cordon Bleus 😉
„Das Einzige, was zwischen dir und deinem Ziel steht, ist der Bullshit, den du dir selbst erzählst, warum du es nicht erreichen kannst.“
– Jordan Belfort
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von Mauzi | Juni 17, 2025 | Beiträge mit Diabetes, Beiträge ohne Diabetes
Ich bin mir sicher, dass viele wissen was ein unzertrennbares Band ist. Für uns ist dieses unzertrennbare Band der 17.06. Für viele ist dasein normaler Tag. Für uns ist es mehr als ein „normaler“ Tag. Es ist ein ganz besonderer Tag. Für uns ist es ein Tag der unser Leben für immer verändert hat.
Ein unzertrennbares Band
Mein 17.06
Am 17.06.2015 begab ich mich zu meinem Hausarzt. Mir gings nicht gut und ich hatte einen Verdacht was los ist. Ich schilderte ihm kurz meine Geschichte und wenige Momente später erhielt ich die Diagnose Diabetes Typ1 habe. Typ1 bedeutet so viel wie, ich bin auf das zuführen externen Insulins angewiesen. Das ist nicht der „schlimme“ oder der „so wild hast du es“ Typ. Es ist der Typ, bei dem mein Körper einfach beschlossen hat, kein Insulin mehr zu produzieren. Du kannst das so sehen wie, wenn dein Körper beschließt den Lungen zu sagen sie sollen aufhören Luft zu pumpen. Na, wie schlimm ist das? Ziemlich endlich, oder? Diabetes ist nicht so tragisch. Damit kann ich gut leben. Wie gut kannst du hier nachlesen. Ich habe den Typ übrigens nicht ausgesucht oder bekommen, weil ich zu viel Süßes gegessen habe. Das passiert einfach. Warum? Das weiß aktuell noch niemand ganz genau.
Es ist aber auch egal woher es kommt und warum es nicht mehr weggeht. Es ist gekommen und zu bleiben. Die Frage ist nur, was ich daraus mache bzw. bereits gemacht habe. Meiner Meinung nach habe ich das Beste daraus gemacht. Mir geht es gut, ich habe meinen Spaß am Leben und würde meinen, dass ich ganz gut beweisen kann, dass Diabetes kein Hindernis darstellt. Zugegeben es bremst mich manchmal aus, aber ich kann es auch wunderbar als Grund verwenden, wenn ich mal keinen Bock auf etwas haben. Wer es nicht selber hat und sich damit nicht auskennt, muss mir einfach glauben, dass es mir nicht gut geht. Punkt für mich und Diabetes. Weil ich meine Diagnose Diabetes aber in einem anderen Beitrag behandle, möchte ich direkt zum nächsten Thema kommen. Nämlich Michis Unfall.
Michis 17.06
Am 17.06.2017 starteten wir in unserem Urlaub mit Freunden eine weitere Motorradtour. Geplant war es in Südtirol ein paar Bergpässe abzufahren, irgendwo Kaffee zu trinken und Kuchen zu essen und am Abend gemütlich im Hotel ein Bierchen zu trinken und gemeinsam zu essen. Wir fuhren also nach dem Frühstück los und passierten die Grenze. In einem Örtchen bei einer Ampel meldete sich meine Insulinpumpe mit einem Batteriealarm. Die Batterie wird in den nächsten 12 Stunden leer werden. Ein Grund umzudrehen, allerdings wussten wir, dass wir sicher davor wieder im Hotel sind. Dort gibt es eine neue Batterie. Anstatt umzudrehen, setzten wir unsere Tour fort. Irgendwann zu Mittag tauschten Michi und ich das Motorrad. Michi wollte eine Probefahrt machen, weil er sich überlegt hat das gleiche Motorrad zu kaufen. Ich erklärte ihm alles und das er vorsichtig sein muss. Er fuhr schon ein paar Jahre und hatte genug Erfahrung.
Nachdem wir in einer Gruppe unterwegs waren, fuhren wir sowieso gesittet und hielten uns auch an die StVo. Auf den Bergpässen galt allerdings, jeder fährt so schnell wie er will (im gesetzlichen Rahmen natürlich) Auch daran hat sich jeder brav gehalten. Wir kamen zu einem Pass und Michi hatte freie Fahrt. Er fuhr als erste Person und führte die Gruppe an. Es waren viele schöne Kurven die richtig Spaß gemacht haben. Wir waren voller Freude und genossen die Fahrt. Doch dann geschah das Unglück. In einer Kurve passierte ein Fehler, er kam auf die Gegenfahrbahn und krachte in die Leitschiene. Sein linkes Bein war der Puffer zwischen ihm und der Leitschiene. Durch den Aufprall wurde er vom Motorrad geschleudert und nahm Flugstunden. Seine Bruchlandung endete ebenso in der Leitschiene. Unser älterer Bruder, der direkt hinter ihm war, sah den Unfall. Dann kam unser Freund Armin und danach ich.
Der Unfall
Von da an läuft alles ab wie ein Film. Wir sprangen von unseren Motorrädern und liefen zu Michi. Er hat geschrien. Aber nicht vor Schmerzen wie er sofort selbst sagte, sondern um uns zu signalisieren, dass er bei Bewusstsein ist. Sofort setzten wir einen Notruf ab. Wir wussten nicht sofort, wo wir waren. Glücklicherweise kamen Einheimische vorbei. Denen gab ich mein Telefon und machte ihnen mit Händen und Füßen verständlich, dass sie einen Hubschrauber anfordern sollen. Sekunden wurden zu Stunden. Ich sah Michis Bein. Nicht nur sein Bein. Auch seine inneren Werte ragten durch die Ledermontur weiß-rötlich in der Sonne schimmernd heraus. „Scheiße“ schoss es mir durch den Kopf. Michi sah meinen Blick. „Ist es schlimm?“ „Nein geht schon.“ Meinte ich und musste schlucken. „Lüg mich nicht an.“ „Naja sexy ist es nicht.“ Und dann waren wir beschäftigt Schatten für ihn zu machen und auf die Rettung zu warten.
Als erstes traf die Polizei ein. Kurz danach die Rettung und dann erst der Hubschrauber. Der Ernst der Lage wurde immer klarer. Andere Motorradfahrer hielten bereits an und halfen die Unfallstelle zu sichern oder waren dazu da, um die Infusionen für Michi zu halten. Michi wurde aus der Montur geschnitten. Ich wich nicht von seiner Seite, sprach mit ihm und hielt ihm die Hand. Nach einer Stunde Erstversorgung an der Unfallstelle wurde er in den Hubschrauber gebracht. Ich fragte, ob ich mitfliegen darf und hatte Glück. Der Pilot stimmte zu. Michi lag vor mir im Hubschrauber. Ansprechbar, mit einer Sauerstoffmaske im Gesicht und bereits voller Schmerzmittel. Der Flug fühlte sich an wie eine mehrtätige Mission auf der ISS. Michis Gedanken verriet er mir ihm Nachhinein. „Wenn die Schraube vom Rotor zum Hubschrauber flöten geht, dann gehen wir alle drauf“. Er war also auch sehr um uns besorgt.
Die Not OP
Wieder am Boden gelandet wurde er sofort in einem Schockraum gebracht. Nach der ersten Einschätzung durch die Ärzte ging es weiter zur Not Operation. Über 4,5 Stunden hat es gedauert bis ein Arzt aus dem Saal kam und mir mitteilte, dass sie alles, was sie tun konnten, getan haben und es jetzt heißt abzuwarten. Ich fragte mehrmals, ob er es schaffen wird. Ausweichende Antworten, aber Hoffnung war da. Er wird wieder. Mehr wollte ich nicht hören. Nach einer weiteren Stunde durfte ich dann zu ihm auf die Intensivstation. Intubiert, vollgeklebt mit Elektroden und alles voller Leitungen, die in ihn oder aus ihm kamen. Ich stand 5 Minuten an seinem Bett. Drückte ihm nochmal die Hand und sagte, „Michi du hattest einen schweren Unfall. Die Ärzte haben gesagt du hast viel Blut verloren und musst dich jetzt erholen. Aber du wirst wieder. Erhol dich und ich komme wieder. Versprochen!“
Dann verließ ich die Station und begab mich nach draußen. Es war noch immer sehr heiß. Erst jetzt wurde mir klar, dass ich in Bozen bin. Allein und die Batterie meiner Insulinpumpe kurz vorm Ausfallen. Bis auf Frühstück hatte ich den ganzen Tag nichts gegessen. Mein Taxi, mein älterer Bruder mit Freunden, war noch 2 h entfernt. Mir blieb nichts übrig als zu warten. Irgendwann um kurz vor Mitternacht wurde ich dann abgeholt. Gleich wurde ich mit einer neuen Batterie versorgt und bekam ein Lunchpaket. Dann fuhren wir retour ins Hotel. Dort hatte ich noch 2 Bier, bevor ich duschen und ins Bett ging. Nicht wissend, ob Michi die Nacht übersteht oder ob in der Früh ein Anruf am Telefon aufscheint das Unheil verkündet. Glücklicherweise kam es anders. Der Anruf kam, aber alles war gut. Die Nacht war überstanden. Der Rest würde sich in den nächsten Tagen zeigen.
Die Zeit danach
Die Tage danach waren immer gleich, aufstehen, frühstücken, zu Michi ins Krankenhaus gehen, ihm beistehen. Es dauerte 2,5 Tage, bis er wieder aus dem Koma aufgeweckt wurde. Wenigstens war ich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr allein. Unser Vater war nachgebracht worden von meiner Tante. Begleitet von unserer Mutter und seiner Freundin. Ich bin froh, dass nur mein Vater blieb und sonst niemand. Nach jedem morgendlichen Besuch ging es zum Mittagessen, dann zum Besuch und dann zum Abendessen. In der Zwischenzeit hielten wir alle Verwandten, Freunde und Bekannten am Laufenden und ich kümmerte mich um den Rücktransport. Nach über einer Woche ging es dann endlich nach Graz in die Heimat. Wo dann der eigentliche lange Rückweg für Michi beginnen sollte. Und auch den meisterte er. Es gab zwar Rückschläge, aber Michi ließ sich nie unterkriegen und so konnte er zurück ins Leben kommen und fand (s)ein neues Hobby. Oder verrückter.
Unser 17.06
Seit meiner Diagnose und dem Unfall von Michi, ist der 17.06 unser 2er Feiertag. Für ihn ein zweiter Geburtstag und für mich gibt’s Kuchen. Diabetes habe ich schon und den Teil mit der Amputation des Beines hat Michi erledigt. Damit haben wir alles abgedeckt. Wir feiern das selten, um ehrlich zu sein. Meistens bin ich Urlaub und Michi darf arbeiten. Wir holen das dann häufig nach. Grillen, chillen, und Bierli killen. Gemeinsam schauen dann auf unsere Erlebnisse zurück und sind froh, dass es uns so gut geht. Wir sind sehr ähnlich in unserer Art und Humor. Es kann dann schon vorkommen, dass wir vergessen die Bier zu zählen und rechtzeitig aufzuhören. Dann wanken wir nach dem einen oder anderen Bier, als ob uns beiden mindestens ein Bein fehlen würde. Was uns beide auch stark verbindet ist unsere Stärke mit Rückschlägen umzugehen und die positiven Dinge versuchen zu sehen.
Was ist daran positiv?
Vieles ist daran positiv. Michi kann nicht mehr mit dem falschen Bein aufstehen. Er wird sich auch kein Bein ausreißen nur um etwas zu erreichen. Wenn jemand fragt, ob es läuft, sagt er nein es humpelt. Und davon gibt es noch unzählige weitere Sprüche. Ich bin süß, auch wenn ich Sauer heiße. Ich antworte auf Fragen zu meinem Diabetes meistens mit dummen Antworten. Außerdem darf ich, nein ich muss sogar, legal dopen. Insulin steht auf der Dopingliste und ohne geht es bei mir nicht mehr. Auch hier könnte ich noch viele weitere Dinge anführen die ich als positiv beurteilen würde. Eines ist noch zu erwähnen. Michi hat seit neuestem einen Flaschenöffner in seinem Schaft. Man kann wunderbar Bier öffnen oder auch andere Getränke. Ist also nicht nur positiv sondern auch ein Partygag und kommt verdammt cool rüber.
Was wir beide als positiv empfinden ist unsere Neugier einfach immer wieder was auszuprobieren. Wir wollen anderen Mut machen und zeigen, dass auch Rückschläge nicht der Weltuntergang sind. Jeder von uns hat die Möglichkeit das Beste aus seiner Situation zu machen. Wenn wir es allein nicht schaffen, dann haben wir jemanden der uns helfen kann, oder wir suchen jemanden. Und haben wir keinen in unserem Bekanntenkreis dann suchen wir uns jemanden außerhalb. Irgendwie geht es immer weiter. Unser Leitspruch ist auch „Wenn der Kopf bis zum Hals in Scheiße steckt, dann lassen wir ihn lieber nicht hängen!“ Und so kommen wir immer voran. Die Richtung ist dabei egal. Wir möchten ein Vorbild sein und andere motivieren den Kopf nicht hängen zu lassen. Den egal was das Leben für dich bereit hält, du hast immer Möglichkeiten. Du kannst aufgeben, nachgeben oder Alles geben. Wir geben (fast) immer alles.
Auf die nächsten Jahre
Wir wissen beide nicht, was das Leben für uns noch bereithält. Wir wissen nur, wir werden es nehmen, wie es kommt, und uns gegenseitig zur Seite stehen und unterstützen, wo wir nur können. Es wird sicher die eine oder andere Meinungsverschiedenheit geben, bisher konnten wir noch alle lösen. Sei es durch direkte Aufforderung oder durch ein klärendes ruhiges Gespräch. Das meiste machen wir uns beim Kochen, Grillen und Bier trinken aus. Das hat bisher gut funktioniert und wird es auch weiterhin. Für uns ist klar, was auch immer passiert, es wird immer einen Weg geben, der für uns passt und den wir gemeinsam gehen bzw. humpeln können. Uns rennt nichts davon und falls doch, hole ich es ein und halte es fest 😉
Und damit beende ich den Beitrag für heute. Ich hoffe, er hat dir gefallen. Über ein Like, Kommentar oder wenn du es teilst, freue ich mich sehr. Wie gehst du mit Rückschlägen um? Feierst du auch einen zweiten Geburtstag oder irgendeine Diagnose wie Diabetes?
von Mauzi | Feb. 3, 2025 | Beiträge ohne Diabetes
WAS IST ICE CROSS DOWNHILL?
Der schnellste Sport auf Skates

Die Grundlagen
- Vier Athleten starten gemeinsam auf ein Signal
- Es gilt eine vereiste Strecke bergab mit diversen Hindernissen zu überwinden
- Die beiden schnelleren kommen weiter in die nächste Runde
- Absichtlicher Körperkontakt (Bodychecks, Zurückhalten) ist verboten
(Quelle: https://ice-cross.at/)
Damit wären mal die Grundlagen erklärt. Jetzt möchte ich euch erklären, warum ich dazu einen Beitrag schreibe.
Wie bin ich dazu gekommen?
Früher war Ice Cross Downhill auch unter Red Bull Crashed Ice bekannt und wurde im Fernsehen übertragen. Wie schon erwähnt stürzen sich dabei 4 Athleten auf Eishockey Schuhen einen Eishockey Kanal hinunter. Sie dürfen sich nicht checken, zurückhalten oder anders absichtlich foulen. Sie fahren in mehreren Läufen so lange bis ein Gesamtsieger feststeht. Als ich das das erste Mal gesehen hatte, dachte ich mir, da will ich mitmachen. Leider musste man sich damals noch dafür qualifizieren. Und dazu fehlte mir das Können. Nach einiger Zeit gab es aber ATSX-Bewerbe, an denen jeder teilnehmen konnte, der sich das zugetraut hat. Und das war mein Moment. Ich meldete mich sofort an, buchte eine Unterkunft und reservierte den Termin in meinem Kalender. Ich konnte den Tag kaum erwarten das endlich auszuprobieren.
Als es dann so weit war, wurde ich ein wenig nervös. Immerhin fahren die Profis mit über 60 km/h eine Eis Piste/Kanal hinunter. Wenn man zu Sturz kommt, kann es schmerzhaft werden. Ich zog meine Eishockeyausrüstung an, band meine Schuhe fest zu und ging zum Tellerlift. Es war so viel Schnee, dass wir Athleten bedenkenlos mit unseren Kufen im Schnee fahren und vom Lift bergauf gezogen werden konnten. So wurde nichts kaputt und der Aufstieg war weniger anstrengend. Oben angekommen stand ich im Startbereich und blickte in Richtung Ziel…
Mein Auftritt beim Ice Cross Downhill
Bei der ersten Abfahrt im Ice Cross Downhill war ich sehr verhalten. Ich habe viel gebremst. Die Strecke und die Geschwindigkeit kennenzulernen war wichtig. Erste Abfahrt ohne springen. Ab der zweiten habe ich mir schon mehr zugetraut und dann wurde es immer besser. Jeder musste sich qualifizieren, um weiterzukommen. An dieser Stelle sei gesagt, ich war überraschend weit weg von der Weltspitze. Allein beim Start wurden mir einige Meter abgenommen. Bei den Sprüngen, wo ich durch die Luft gewirbelt wurde, blieben die Profis nahe am Eis und konnten weiter Speed aufbauen. Am Ende war ich ca. 20-30 Sekunden nach den Profis im Ziel. Und dass bei einer Fahrzeit von gerade mal 30 Sekunden. Deutlicher Unterschied also. Aber es hat mir wahnsinnig Spaß gemacht. Für mich war es 3 Jahre lang eine sensationelle Erfahrung, danach beendete ich meine Karriere und wechselte zurück ins Publikum. Das Video von 2015 gibts hier!
Die Profis im Ice Cross Downhill
Was die wenigstens wissen, wir haben sogar Weltmeister in dieser Sportart. Und die kommen aus Graz Umgebung. Marco Dallago war 2014 Weltmeister und Veronika Windisch 2020/21. Wenn man ihnen auf den Instagram Kanälen folgt, kann man erahnen, was in diesem Sport möglich ist. Ich habe sie euch natürlich verlinkt. Ich bin immer wieder beeindruckt was sie und alle anderen Athleten draufhaben.
Marco Dallago
Wie bist du dazu gekommen?
Ich habe das wie ich so 13 war einmal bei Zeit im Bild gesehen. Am Ende, wo sie manchmal so kuriose Sachen zeigen.
Das hat mich voll fasziniert. Danach hab ich es 10 Jahfre nicht gesehen und wie dann 2010 zum ersten Mal so eine WM gemacht worden ist, hab ich mich gleich erkundigt wie man da mitmachen kann.
Warum hast du mitgemacht?
Ich hab das gesehen und gewusst, dass ich das machen will. Es ist mir nicht mehr aus dem Schädl gegangen könnte man sagen haha.
Was waren deine größten Erfolge?
2014 bin ich Weltmeister und Teamweltmeister mit meinem Bruder gewesen.
Was sind deine nächsten Ziele?
Aus aktiver Sportlicher sicht nichts mehr. Ich bin immer mehr auf der Organisatorischen Seite und will helfen den Sport wieder groß zu machen.
Und wie verrückt muss man sein um das zu machen?
Wenn ich mir die ganzen Leute so anschaue, die das machen, würde ich sagen: ziemlich 🙂
Veronika Windisch
Wie bist du dazu gekommen?
Ich habe nach den Olympischen Spielen Marco kennengelernt und er meinte, wenn ich eh Eislaufen kann und kein Short Track mehr mache… kann ich ja das Probieren.
Warum hast du mitgemacht?
Dann habe ich in Wagrain mitgemacht und eigentlich nur gedacht ich sei völlig fehl am Platz
Das Rennen selbst war aber so eine coole Veranstaltung, dass ich es dennoch mit den Gedanken: das Coolste, was ich je gemacht habe, verlassen habe und so bin ich da reingerutscht.
Was waren deine größten Erfolge?
Short Track (Eisschnelllauf)
2 Olympiateilnahmen
Vizeeuropameisterin
Europacup Siegerin
Weltcup Medaillen
Radsport
Österr Meisterin Kriterium und Bahnrad
Obstacle Run (Hindernislauf)
2x österreichische Meisterin
Inline Skaten
Österreichische Meisterin Bahn und Strasser
Ice Cross
3x Weltmeisterin 😉
20/21 dann war Corona 22/23 23/24
Was sind deine nächsten Ziele?
Ziel ist mal in Winterleiten eine gute Leistung zu zeigen. Bin zur Zeit leider krank.
Und wie verrückt muss man sein um das zu machen?
Man muss schon eine Schraube locker haben- aber jeder der das einmal macht, weiß dann warum.
Der erste Para Eishockey Teilnehmer im Ice Cross Downhill
Was Para Eishockey ist, habe ich schon erklärt. Wer das versäumt hat, kann es nochmal hier nachlesen. Mein Bruder spielt ja seit Jahren Para Eishockey. Michi hatte die Chance sein Können auch am Trainingsstandort in Winterleiten auszuprobieren. Somit ist er die erste Person weltweit, zumindest soweit wir wissen, die das gemacht hat. Er hat sich in seinen Schlitten gesetzt und ist die Strecke hinuntergerast. Dazu möchte ich euch seine Erfahrung dazu teilen. Das Video zu seinem Training kannst du auf Instagram anschauen.
Michis Fazit
Das Spezielle war die Ungewissheit wie die Eisqualität und wie ruppig die Strecke dadurch ist. Ob der Schlitten gut zu kontrollieren ist und wie schnell es wird. Nach zwei Abfahrten mit Sicherung folgte die erste ohne. Hier konnte ich den Schlitten laufen lassen und die Strecke noch besser kennenlernen.
Ich war selbst überrascht, dass der Schlitten gut zu kontrollieren und sehr wenig Hand-Eis-Kontakt nötig war, um die Kurven zu fahren und abzubremsen.
Alles in allem war es superlustig und hat riesig Spaß gemacht. Ich war selbst etwas überrascht, wie gut ich mit der Rumpfmuskukatur den Schlitten kontrollieren konnte und wie gut die Wellen und Sprünge auszugleichen waren.
Das Speziellste für mich war aber der Erste zu sein, der sich mit einem Para Eishockey Schlitten so eine Eispiste „runtergehaut“ hat.
Ein besonderes Highlight am Rande war der Weg zum Start, einbeinig mit Krücken über die eisige Naturrodelbahn, die Bande und dann durch den verschneiten Wald bei Mondlicht!
Vielen Dank an alle Beteiligten für die Möglichkeit das auszuprobieren und die Unterstützung auf und abseits der Strecke
Kann jeder Ice Cross Downhill ausprobieren?
Grundsätzlich kann man sagen ja, aber …
- Es ist nur erlaubt, wenn die Strecke offen ist und es Trainings gibt. Diese muss man über die Homepage buchen.
- Während der Trainings kann man so oft runterfahren, wie es sich ausgeht
- Die Kontaktinfos findest du hier.
- Es gibt eine Pflichtausrüstung (findest du unterhalb der Kontaktinfos)
Wenn du diese Sachen beherzigst, dann steht deinem Vergnügen nichts im Wege. 🙂
Du möchtest nicht selbst fahren aber trotzdem helfen den Sport bekannter zu machen?
Dann unterstütze sie einfach. Die Infos dazu findest du hier.
Kann man bei den Trainings zuschauen oder gibt es eine Möglichkeit die Action live zu sehen?
Logisch geht das, einfach schauen, wann Trainings stattfinden und hinfahren. Am besten schaust du aber in die Kontaktinfos und fragst nach ob auch viele Athleten dort sind. Das Highlight wird die Veranstaltung am 07.02.2025 und am 08.02.2025 sein. Die Infos dazu findest du hier. Und das coolste? Bis heute (03.02.2025) 24:00 hast du noch die Möglichkeit dich zu registrieren und daran teilzunehmen. Wenn du nicht teilnehmen willst, schau vorbei. Dann hast du die Chance alles hautnah zu erleben, unterstützt dabei die Community und den rasanten Sport noch bekannter zu machen. Ich wünsche dir schon mal viel Spaß dabei.
Das wars auch schon wieder, ich habe dir alle Infos und Videos mit Links hinterlegt. Du kannst es dir also immer wieder anschauen und genießen. Ich würde mich auch freuen wenn du diesen Beitrag teilst, ein Like da lässt oder mit einem Kommentar unterstützt.
(Die Bilder und die Erklärung von Ice Cross Downhill stammen von https://ice-cross.at/)
von Mauzi | Jan. 27, 2025 | Beiträge ohne Diabetes
… manche tragen auch einen Bademantel oder sind eine Bierflasche. Egal welches Kostüm sie verbreiten Freude. Das ist zumindest mein Grund warum ich das mache.
Ich laufe im Kostüm weil, …
… es mir Freude bereitet. Und nicht nur das. Ich bin auch der Meinung, dass ich anderen damit ein Lächeln ins Gesicht zaubern kann. Es geht mir darum Freude zu verbreiten und selbst Spaß zu haben. Das gelingt mir so gut wie immer. Ok manchmal ist es sehr anstrengend und bringt mich nahe an meine Grenzen. Trotzdem mache ich es gerne. Es ist schön zu sehen, wenn sich andere darüber freuen, dass es einen „Verrückten“ gibt, der im Kostüm an Wettbewerben teilnimmt. Dadurch, dass ich in Verkleidung teilnehme, ist klar, dass ich keine Bestzeiten oder Rekorde aufstelle. Ich werde auch nicht aufs Podest laufen oder unter die Besten kommen. Und ganz ehrlich? Das will ich auch gar nicht. Ich nehme an Bewerben teil, weil ich das für mich mache und ich Freude an der Bewegung habe. Mir reicht ein Wettbewerb im Jahr, bei dem ich Gas gebe.
Dieser Vollgaswettbewerb ist dann mein persönliches Highlight. Aber nur aus sportlicher Sicht. Den da rufe ich ab wofür ich trainiere. Ich versuche auf der ganzen Strecke mit einem Lächeln im Gesicht durchzukommen. Das fällt mir tatsächlich schwer. Hier bin ich an meiner Grenze oder darüber. Mein ganzer Körper ist in voller Leistungsbereitschaft und muss am Tag X alle Reserven und Kräfte mobilisieren damit ich meine persönliche Bestleistung abrufen kann. Das ist auch der einzige Tag im Jahr der mir während der Veranstaltung weniger Spaß macht. Erst im Ziel stellen sich meine Glücksgefühle ein und ich bin happy, dass es vorbei ist. Stolz bin ich jedes Mal auf meine Leistung. Und nicht nur auf meine eigene Leistung, sondern auch auf die Leistungen aller Teilnehmer. Denn das bedeutet sie haben etwas geschafft und bekommen eine Medaille. Damit haben sie auch eine Erinnerung an diesen schönen Tag.
Andere zu motivieren bedeutet …
… für mich sie mitzureißen. Egal ob ich als „Bodewaschl“ Mitch Buchannon, Bierflasche, im Bademantel, als Zitrone, Flash oder sonst wie laufe. Selbst wenn ich ohne Verkleidung in normaler Sportkleidung unterwegs bin, versuche ich andere zu motivieren. Ich gehe sogar so weit, dass ich meinen Traubenzucker austeile, wenn den jemand dringender benötigt als ich. Mir macht es Spaß bzw. Freude andere zu unterstützen. Ja vielleicht kann ich sie sogar zu ihren sportlichen Bestleistungen bringen. Ich bin sogar bereit den Besenwagen zu spielen und als letzter ins Ziel zu kommen, wenn ich damit jemanden die Freude machen kann, nicht letzter geworden zu sein. Ich mach das nicht für andere ich mach das für mich. Und wenn ich Freude damit habe, dann kann ich Freude verbreiten und andere damit anstecken. Ein gutes Gefühl ist das.
Mein Antrieb andere zu motivieren, motiviert mich selbst. Ich fühle mich leicht und unbesiegbar. Selbst wenn ich nicht so schnell laufe, wie ich könnte. Wenn ich also schon langsam unterwegs bin, dann kann ich auch Kostüme anziehen. Sie stören beim Laufen, bremsen mich und bringen mich extrem zum Schwitzen. Abgesehen davon sind manche unbequem und reiben. Diese Scheuerstellen kann ich vorab selten ausmachen. Ich spüre sie dafür, wenn sie auftreten und habe dann auch länger ein Andenken an die Veranstaltung. Meine „schlimmste“ Kostüm Verletzung war die Teilnahme an einem Hindernislauf im Bademantel. Ich glaube dabei habe ich meine Nippel abgeschliffen. Der Cranberry rote Bademantel wurde an meiner Brust dunkelrot. Es hat gebrannt als hätte ich mir 2 heiße Kohlenstücke auf meinen Brustwarzen ausgedämpft. Das war weder geil noch sexy. Das Einzige, was es war, es war für alle anderen saulustig. Ich habe daraus gelernt.
Wenn ich mal keine Motivation habe …
… dann denke ich an die vielen schönen Momente, die ich schon erlebt habe. An die vielen lachenden Gesichter auf und entlang der Strecke. Ich denke an die vielen Geschichten, die ich schon erlebt habe. Die Möglichkeiten die sich mir durch meine Art und meinen Sinn für das Außergewöhnliche schon ergeben haben. Ich bin dankbar, dass es mir gut geht und ich laufen kann. Vor allem dafür, dass ich mit meiner offenen Art viel erleben darf und andere mitreißen kann. Das finde ich besonders schön. Was ich auch immer lustig und schön finde, ist wenn ich angesprochen und um ein Foto gebeten werde. Sogar mitten auf der Strecke während des Laufes. Normal bleibt keiner der Teilnehmer für ein Foto stehen. Immerhin geht es darum in seiner eigenen Bestzeit das Ziel zu erreichen. Für mich gilt das nicht. Für mich gilt dann Fotosession.
Nicht nur einmal sondern schon einige Male wurde ich so Teil einer Polterrunde. Für ein Foto mit den Damen der Runde und für einen Jägermeister oder Klopfer hat es dann auch immer gereicht. Einmal war es Tequila. Der ging mir fast postwendend nochmal durch den Kopf. So habe ich gelernt, dass Tequila während einem Lauf wirklich keine gute Idee ist. Oder ich habe mich motiviert in dem ich mit einem Eis in der Hand und als Zitrone verkleidet den Schloßberg in Graz hinaufspaziert bin. Und von diesen kurzen Anekdoten könnte ich jedes Mal einen eigenen Beitrag schreiben. Einer lustiger als der andere. Zumindest für mich. Und eines ist auch sicher. Jedes Mal, wenn ich verkleidet bin und an einem Bewerb teilnehme, werde ich auf die Getränke eingeladen. Ein weiterer Motivationsgrund für mich.
Besonders motivierend ist mein Diabetes. Das mag komisch klingen, aber es ist so. Ich habe es selbst in der Hand, ob es mir gut geht oder nicht. Je genauer ich darauf achte desto besser geht es mir. Und auch hier muss ich sagen, dass ich in den letzten Jahren häufig gefragt wurde, wie ich so viel Sport machen kann und das mit dem Diabetes unter einen Hut bzw. Kostüm bekomme. Ich weiß nicht, wie ich das wirklich mache. Ich tu es einfach. Zu Beginn musste ich viel probieren und auf die Schnauze fallen, aber mittlerweile ist das für mich wie Zähneputzen. Es gehört so sehr zu meinem Alltag, dass ich es vermutlich sogar vermissen würde, wenn ich morgen geheilt wäre. Dann fehlt mir eine besondere Challenge. Meine süße Challenge. Und das motivierende an der Sache, ich kann anderen mit Diabetes zeigen, dass fast alles mit Diabetes möglich ist.
Die nächsten Kostüme …
… weiß ich noch nicht. Das wird sich schon ergeben. Vorerst werde ich meinen Fundus weiterverwenden bis es die Kostüme zerlegt und sie unbrauchbar werden. Ich habe mich aber auch bei dem einen oder anderen Veranstalter gemeldet, um ihnen zu sagen, wenn sie mal jemanden benötigen der in das Kostüms ihres Maskottchens schlüpft können sie sich melden. Dann bin ich ihr Mann. Die Witzfigur, die in ein Kostüm springt und versucht die Massen zu unterhalten. Und das so lange bis die Veranstaltung vorbei ist oder ich vor Erschöpfung ausgetauscht werden muss. Das ist ein sehr langer Zeitraum. Bisher ist das noch nicht passiert. Und mein längster Einsatz war zwei Tage beim Graz Marathon plus den Maskottathon zu laufen. Es braucht also schon wirklich viel, um mich zu knacken. Vielleicht laufe ich noch als unknackbare Nuß. Harte Schale und weicher Kern sozusagen.
Wenn du also das nächste Mal ein Maskottchen siehst oder jemanden der verkleidet an dir vorbeiläuft ruf doch nach. Wenn ich es bin, hast du gute Chancen, dass ich stehen bleibe und ich ein Foto mit dir mache. Ich habe mein Smartphone immer dabei. Ich brauche es ja auch um meinen Diabetes zu überwachen und kontrollieren.
Was motiviert dich? Was treibt dich an? Hast du auch so verrückte Ideen oder Auftritte wie ich? Egal was dich antreibt, behalte es dir bei und bleib mit Freude dran. Ich bin mir sicher so kannst du auch andere mitreißen und motivieren.
Ich würde mich freuen, wenn du den Beitrag likest, teilst oder kommentierst. Das motiviert mich natürlich auch 😉
Bis bald und bleib motiviert.
Wenn keine Narren auf der Welt wären, was wäre dann die Welt? (Johann Wolfgang v. Goethe, dt. Dichter)
von Mauzi | Jan. 7, 2025 | Beiträge ohne Diabetes
Heute möchte ich euch Manuel von den Running Buddys vorstellen. Er hat am 09.09.2024 zusammen mit Freunden den Verein Running Buddys gegründet. In den nächsten Zeilen berichte ich in einem kurzen Interview mit ihm was seine Idee dahinter war, was sie schon alles gemeinsam gemacht haben und was sie für das Jahr 2025 geplant haben. Schon gespannt? Dann gehts jetzt los.
Das Interview
Manuel, wie bist du zum Laufen gekommen?
Ich wollte laufen ausprobieren. Ich habe meine Schuhe angezogen und bin eine Runde um den Block gelaufen. Es war nur ein Kilometer. Der hatte es aber so in sich, dass ich danach gleich 3 Monate Pause gemacht habe. Ich ging zwar weiterhin spazieren, aber laufen hat mich erstmal nicht interessiert. Dann habe ich mit dir Kontakt aufgenommen und du hast mir gesagt, dass ich viel zu schnell laufe. Daraufhin habe ich mein Training angepasst und es begann mir richtig Spaß zu machen. Mit deinen Tipps wurde es immer besser und dann bin ich meinen ersten Halbmarathon an deiner Seite gelaufen.
Was waren so deine Highlights bisher? Oder gibt es ein besonderes Highlight?
Der allererste Marathon war mein größtes Highlight. Der Rom Marathon am 17 März 2024. Hier begann meine Reise vom Läufer über den Marathoni bis hin zum Ultraläufer. Es ist etwas ganz besonderes, wenn der erste Marathon in den Büchern ist. Seitdem mir das Laufen so sehr Spaß macht, ist für mich jeder Lauf und jedes Event ein Highlight. Manche sind größer andere sind kleiner. Auch die gemeinsamen Läufe mit meinen Freunden sind für mich schon kleine Highlights. Die Emotionen bei den Events sind noch stärker als bei den Trainings. Und wenn ich jemanden anderes supporten kann, ist das für mich eine große Ehre und macht mich stolz ihn bzw. sie auf ihrem Weg begleiten zu können / dürfen. Mittlerweile habe ich schon an so vielen Veranstaltungen teilgenommen oder mitorganisiert, dass ich die Highlights gar nicht mehr reihen kann. Sie sind alle einfach schön.
Du hattest dann die Idee einen Verein zu gründen. Wie bist du auf die Idee dazugekommen oder warum wolltest du das machen?
Ich wollte einen Verein, der für alle Läufer geeignet ist. Vom blutigen Anfänger bis zum ambitionierten Hobbyathleten. Es soll eine Gemeinschaft sein, in der alle voneinander profitieren, lernen und sich unterstützen können. Meine Idee war es einen Ort bzw. Gemeinschaft zu haben die sich nicht an der Leistung orientiert. Mir geht’s darum, dass wir gemeinsam Spaß haben und viele schöne sportliche Erlebnisse teilen können
Was macht dein beziehungsweise euer Verein?
Bei uns Running Buddys geht es nicht nur ums Laufen. Wir machen auch andere Aktivitäten. Wir helfen uns gegenseitig wie in einer großen Familie. Völlig egal ob mal eine starke Schulter zum Anlehnen benötigt wird oder es darum geht das Klavier aus dem 4 Stock ohne Lift in die neue Wohnung zu siedeln. Wir sind nicht nur ein Verein wir sind eine Familie. Wir laufen, wandern und veranstalten andere Aktivitäten gemeinsam.
Aktivitäten? Was für Aktivitäten veranstaltet ihr?
Wir haben bei mir zu Hause Eisbaden veranstaltet. Zu Halloween haben wir einen Community Run beim Stadtstrand Graz gemacht. Und weil es mehr als Laufen gibt sind wir bei Vollmond auf den Schöckl gewandert. Das alles waren schon Trainings, welche wir zusammen absolviert haben und zusätzlich haben wir extra Trainings organisiert. Das ist noch nicht alles. Unsere Mitglieder haben sich immer wieder selbst Challenges auferlegt. Zum Beispiel gab es einen 50 Kilometer Lauf, eine 7h Laufchallenge oder einen 6 h Benefizlauf für „2 Beine laufen für 4 Beiner“. Weil wir aber nicht nur auf unsere Mitglieder schauen, sondern auch auf andere haben wir zu Weihnachten ein Adventgewinnspiel veranstaltet. Mit unseren Sponsoren konnten wir so Sachpreise im Wert von € 1.800 verlosen. Und damit haben wir auch das Jahr 2024 beendet. Es gab noch einen Santa Run, eine Weihnachtsfeier und natürlich am 31.12 einen Silvesterrun.
2024 hat Running Buddys viel gemacht. Was plant ihr 2025?
Wie auch schon 2024 möchten wir Community Runs veranstalten. Zu diesen Runs sind alle herzlich eingeladen. Auch wenn du kein Mitglied bist bei uns darfst du gerne teilnehmen. Wir beißen nicht. Unsere Mitglieder laufen rund um die Welt. Wir starten mit einer Delegation aus Läufern beim Wings for Life Run oder beim Run Rome the Marathon. Des Weiteren steht auch noch Berlin am Plan und einge Läufe mehr. Und das ist noch nicht alles. Das haben wir auch noch vor
- 14-tägiges gemeinsames Training
- diverse Benefiz Veranstaltungen
- Koch oder Grillabende
- Eisbaden
- Trainingslager (wenn die Nachfrage stimmt und es organisatorisch für 2025 passt. Sonst 2026)
- Andere Aktivitäten wie Radfahren, Wandern, Ausflüge usw.
- Workshops mit Experten
- Laufschuhtests
- Fotoshootings sowie Videodrehs
- Und alles was uns sonst noch so einfällt
Wow, da habt ihr einiges vor. Alles Gute dafür. Ich freu mich schon bei der einen oder anderen Aktivität dabei zu sein. Rom wird sicher sehr cool.
Was möchtest du den Running Buddys, und die, die es noch werden möchten auf ihren Weg mitgeben?
Wir sind eine große Familie. Wenn du mal keine Lust hast allein zu trainieren, Zeit mit Freunden verbringen möchtest oder neue Leute kennenlernen willst, dann komm zu uns in den Verein. Wenn du mutig genug bist, kannst du auch Eisbaden versuchen. Bei uns findet sich für jeden das Passende.
«Together We Run & Together We Have Fun»
Ich bin schon beim Verein. Du hast auch die Möglichkeit beizutreten. Werde Teil einer coolen und großen Familie. Du willst mehr über den Verein wissen und sehen? Dann folge ihnen doch auf Instagram. Damit versäumst du keine Neuigkeiten, denn davon gibt es jede Menge.